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2. Bundesliga Nord

Lady Dolphins zittern kurz und gehen dann doch mit Rückenwind in die 2. Runde

verfasst von bielefeld@dbbl.de

Verloren und doch gewonnen: Das 70:72 gegen die TG Neuss Tigers im Rückspiel der 1. Playdown-Runde reicht zum Weiterkommen. Das Gesamtergebnis von 141:123 bringt ihnen die Chance, gegen Oberhausen den Klassenerhalt zu schaffen.

Das erste Viertel gehörte Julia Dzeko-Pachur vier Dreier innerhalb kürzester Zeit und die Halle war angezündet. Defensiv gelang es den Bielefelderinnen den jungen Star Marija Ilic zu kontrollieren, doch sie fand immer wieder ihre Mitspielerinnen (7 AST). Unterm Korb zeigte sich Jasmin Elder präsent, während Johanna Huppertz und Co von draußen Gefahr ausstrahlten. Doch davon ließ das Team von Emmi Ruokonen sich in der ersten Halbzeit nicht beeindrucken. Auf ihrer Seite war es Louisa Riehemann, die immer wieder die offene Mitspielerin fand (11 AST).

Vor der Pause baute Neuss ein wenig Momentum auf: aus 27:17 machten sie ein 33:33 zur Pause. Huppertz und Elder tankten sichtlich Selbstvertrauen. Das führten sie nach der Pause fort: Während sie defensiv das richtige Mittel gegen Emily Enochs fanden, lief vor allem Johanna Huppertz von Downtown heiß. Die Führung von Neuss wuchs und wuchs, und auf einmal waren die Lady Dolphins nervös und leisteten sich einige Turnover. 41:57 stand es kurz vor Viertelende, also -16 aus Bielefelder Sicht. Die Führung in der Gesamtrechnung betrug nur noch vier Zähler.

Coach Emmi Ruokonen nahm die Auszeit und schärfte gemeinsam mit Dzenana Atsür die Sinne. Auch das Publikum hatte das richtige Gespür und stärkte dem Team beim Gang zurück aufs Feld den Rücken. Das trug direkt Früchte: Kristin Willms erzielte zwei Punkte, die das Blatt wieder wenden sollten. Im vierten Viertel war die Aufholjagd der Tigers passé und die Lady Dolphins übernahmen die Kontrolle. Lya Brinkmann überzeugte trotz Foul-Trouble, Hannah Schmittendorf begeisterte defensiv und Julia Dzeko-Pachur bestätigte ihre überragende Leistung mit letztendlich 22 Punkten, 2 Assists und 4 Rebounds. Coach Ruokonen schenkte den Spielerinnen, die zuvor den Mut verloren hatten, weiter das Vertrauen und das zahlte sich aus. Am Ende trugen alle Spielerinnen ihren Anteil zum Comeback bei.

Dass am Ende 70:72 der Endstand war, ist Nebensache: mit einer solchen Mentalitätsleistung werden sie gerne weitermachen und sich nun Oberhausen annehmen: das kämpferische Team aus dem Ruhrpott kommt am 19.04. um 15:00 in die Carl-Severing-Halle, ehe im Rückspiel am 26.04. 19:30 in Oberhausen die Entscheidung fällt, wer die Klasse hält.

 

Bielefeld: Brinkmann 17, Dzeko-Pachur 22, Enochs 4, Falkowski 6, Happe 2, Riehemann 5, Schmittendorf 1, Willms 13

 

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