Wasserburg bezwingt Freiburg

Halbfinale! Die Wasserburger Basketball-Damen entscheiden mit einem hart erkämpften 67:52 (26:27)-Sieg gegen den USC Freiburg die Viertelfinal-Serie mit 2:1 für sich. Gegner in der nächsten Play-Off-Runde um die deutsche Meisterschaft ist Pokalsieger und Hauptrundenmeister Herne.

“Was für ein Spiel, was für eine Serie! Das war von Anfang bis Ende so spannend für unsere Zuschauer”, berichtet eine überglückliche Sidney Parsons nach dem Spiel am Samtagabend und zollt dem Gegner großen Respekt: “Freiburg ist eine sehr starke, super gecoachte Mannschaft, die nie aufgibt. Das hat sich heute auch nochmal gezeigt.” Die Wasserburger Trainerin sieht im Heimvorteil im Viertelfinale, den sich die TSV-Damen als Tabellenvierter gegen den Fünften aus dem Breisgau verdient hatten, einen entscheidenden Faktor: “Es war eine sehr harte Serie, aber unsere Fans haben uns nochmal zusätzlich wahnsinnig motiviert.”

Die Gastgeberinnen starteten schlecht, lagen schnell 0:9 und zum Viertelende 8:17 hinten. Parsons bemängelte vor allem die verschlafene Verteidigung: “Und vorne haben wir uns zwar gute Würfe erarbeitet, aber diese dann einfach zu schlecht verwertet.” Bis zur Halbzeit kämpften sich die Wasserburgerinnen Stück für Stück zurück, konnten allerdings nicht in Führung gehen.

Das änderte sich dann aber nach dem Seitenwechsel: Gleich die ersten beiden Würfe – beide von der Dreierlinie – fanden ihren Weg ins Ziel zum 32:27. Diesen Vorsprung ließ sich der TSV nicht mehr nehmen, konnte die Gäste aber lange auch nicht abschütteln. Noch Mitte des letzten Viertels war Freiburg beim 48:52 dran.

Doch dann legten die Innstädterinnen noch eine Schippe drauf und konnten die nächsten sieben Punkte in Folge erzielen, was eine kleine Vorentscheidung bedeutete. Als die Eisvögel in den letzten Minuten versuchten, mit Fouls die Zeit zu stoppen, behielten die Hausherinnen die Nerven an der Freiwurflinie und sicherten sich den am Ende vielleicht etwas zu deutlichen 67:52-Sieg.

“In der zweiten Halbzeit haben wir viel besser verteidigt und vor allem endlich viel besser getroffen. Das hat den Unterschied ausgemacht”, so Parsons: “Alle haben sich heute voll reingehängt und eine hervorragende Leistung gebracht. Das war ein Team-Erfolg!” Das Halbfinale startet am Samstag in Herne, Spiel zwei findet am Dienstag, 16. April, in der Badria-Halle statt.

Es spielten: Svenja Brunckhorst (9 Punkte, 5 Rebounds), Leonie Fiebich (15 Punkte, 8 Rebounds), Alina Hartmann, Laura Hebecker (10 Punkte, 5 Rebounds), Tina Jakovina (2 Punkte, 4 Rebounds), Marie Mfoula, Sophie Perner, Julia Pöcksteiner, Jennifer Schlott (13 Punkte), Jewel Tunstull (8 Punkte, 6 Rebounds)und Ashley Williams (10 Punkte, Rebounds).