Einmal schütteln und weiter geht’s – dezimierte Royals unterliegen aufgerüstetem Team aus Keltern
Schon vor dem Tip-off war klar, dass die Aufgabe für die stark dezimierten Royals alles andere als leicht werden würde. Der Meisterschaftsfavorit aus Keltern hatte seinen ohnehin tief besetzten Kader extra vor dem Duell noch einmal verstärkt: Nach der Verpflichtung der US-Topspielerin Trinity Baptiste stieß mit Taylor Valladay eine weitere starke US-Amerikanerin hinzu. Am Ende war es dann tatsächlich nur eine Spielerin von Keltern, die den Unterschied ausmachte Trinity Baptiste.

Foto: Georg Groß
Obwohl es für einen Sieg nicht ganz reichte, hatte Head Coach Matiss Rozlapa seine Mannschaft hervorragend eingestellt. Die Royals bewiesen mit einer Siebener-Rotation enorm viel Herz, Intensität und Entschlossenheit – und blieben bis in die Schlussphase hinein gefährlich. Mit etwas mehr Ruhe im Abschluss wäre durchaus mehr möglich gewesen.
Foto: Georg Groß
Trotz der Niederlage war die Partie eine wertvolle Standortbestimmung. Coach Rozlapa und sein Staff werden die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Besonders hervorheben möchte die Mannschaft den lautstarken Support der Fans, die das Team trotz der angespannten Personalsituation eindrucksvoll unterstützten.
Foto: Michael Lahure
Die Hinserie verlief mit acht Siegen bei nur einer Niederlage äußerst erfolgreich – punktgleich mit dem großen Meisterschaftsfavoriten. Angesichts der engen Personalsituation kann man von einer herausragenden Leistung des Trainerstabs und der Spielerinnen sprechen. Und ohnehin entscheidet sich die Meisterschaft erst im April, wenn die Play-offs beginnen.
Der Blick richtet sich nun auf das nächste wichtige Duell: das Achtelfinale im Pokal am morgigen Mittwoch um 20:00 Uhr. Dann treten die Royals beim ambitionierten Nord-Zweitligisten Leverkusen an – ein Gegner, den man keinesfalls unterschätzen wird.

