Sterne suchen die Entscheidung
Bei einem Sieg von Kelterns Basketballerinnen in Herne wäre die Play-off-Viertelfinalserie beendet.
Keltern. Auf dem kürzesten Weg ins Play-off-Halbfinale der Basketball-Bundesliga: Das ist das Ziel der Rutronik Stars Keltern, die am Samstag, 18 Uhr, im zweiten Spiel der Viertelfinalserie beim Herner TC antreten. Sollten die Sterne nach dem 72:42 im Heimspiel am Mittwoch auch in Herne die Oberhand behalten, wäre der Einzug in die Vorschlussrunde besiegelt.
Gewinnen die Gastgeberinnen am Samstag, treffen sich beide Teams am Ostermontag, 16 Uhr, ein drittes Mal, dann wieder in der Speiterlinghalle in Dietlingen. Für Sterne-Trainerin Matea Tavic muss ein drittes Viertelfinalspiel nicht sein. „Wir hoffen, dass wir die Serie am Samstag beenden können“, sagte Tavic nach dem Spiel am Mittwoch. Die Voraussetzungen sprechen dafür: Hauptrunden-Spitzenreiter gegen den Tabellenachten, eine Bilanz von 10:0 Siegen gegen 2:8 in den letzten zehn Partien vor den Play-offs. Dazu der klare Sieg der Sterne am Mittwoch gegen einen HTC, der nur in Hälfte eins und auch nur mit der Starting Five das Spiel offenhielt. All das hat Hernes Coach Marek Piotrowski vor Augen. Klar wolle man das Heimspiel gewinnen, aber bei Kelterns individueller Klasse sieht er den Gegner klar im Vorteil. Beim HTC freue man sich, dem Heimpublikum am Samstag ein so starkes Gäste-Team präsentieren zu können.
Für die Rutronik Stars spricht auch, dass der zum Abschluss der Hauptrunde wegen Verletzungen dezimierte Kader zum Play-off-Start nun wieder komplett war. Alexandra Wilke, Alexandria Kiss-Rusk und Trinity Baptiste hatten nach Aussage von Teammanager Dag Schiffer erst am Vorabend erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert – Baptiste sogar erstmals seit vielen Wochen. Allen drei Spielerinnen war am Mittwoch gegen Herne anzumerken, dass sie eine Zeitlang raus waren – doch dass gerade die Saison-Topscorerinnen Wilke und Kiss-Rusk wieder dabei waren, war wichtig fürs Team.
Und der Spielverlauf war auch so, dass Trainerin Tavic die Einsatzzeiten sehr breit verteilen konnte. Nur eine Spielerin (Makenna Marisa, 26:34) kam über 25 Minuten, Wilke (17:30) und Kiss-Rusk (16:03) blieben deutlich unter ihrer gewohnten Spielzeit. aw (Pforzheimer Zeitung)