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1. Bundesliga

Sterne siegen in der Basketball-Bundesliga mit 76:65 beim Tabellenzweiten Saarlouis.

verfasst von keltern@dbbl.de

ANDREAS WAGNER | KELTERN (PFORZHEIMER ZEITUNG)

Die Basketballerinnen der Rutronik Stars Keltern haben auch das dritte Duell in dieser Saison gegen den vermeintlich härtesten Gegner im Titelkampf für sich entschieden. In einer intensiven Begegnung bei den Saarlouis Royals setzte sich das Team von Trainerin Matea Tavic mit 76:65 durch.

Mit jeweils 20 Punkten waren einmal mehr Nationalspielerin Alexandra Wilke und die kanadische Centerin Alexandria Kiss-Rusk, die zudem elf Rebounds vorzuweisen hatte, die erfolgreichsten Werferinnen des Bundesliga-Spitzenreiters – danach kam Makenna Marisa mit zehn Zählern. Die 24-jährige US-Amerikanerin, die zuletzt in Australien aktiv war, hatte der Verein wenige Tage zuvor verpflichtet – als weitere Alternative für die Guardpositionen.

20 Minuten kam Marisa gegen Saarlouis zum Einsatz – „und hat sich ganz gut verkauft“, sagte ein sehr zufriedener Teammanager Dag Schiffer nach dem Spiel. Diese Aussage traf im Grunde auf das gesamte Team zu, das schon in der ersten Halbzeit den Grundstein zum Sieg legte. Zwar büßte Keltern im ersten Abschnitt Drei-Punkte-Führungen ein (von 5:2 auf 5:5, später von 12:9 auf 12:16), doch Neuzugang Marisa glich zum Viertelende aus (16:16).

Im zweiten Viertel legte Saarlouis nach dem ersten Wilke-Korberfolg (zum 16:18) auf 22:18 vor, doch wenig später rissen die Sterne das Spiel an sich. Aus einem 20:23 wurde ein 28:23 und in den letzten zwei Minuten vor der Pause sorgten Kiss-Rusk, Marisa mit einem Dreier und Ana Mandic für einen Zehn-Punkte-Vorsprung der Sterne zur Halbzeit und für Ernüchterung bei den Gastgeberinnen. Daran knüpfte das Team von Trainerin Matea Tavic auch nach der Pause an. Die Gäste aus Keltern spielten weiter ihre druckvolle Verteidigung, trugen ihre Angriffe mit viel Tempo vor und trafen – der Vorsprung wuchs so bis auf 15 Zähler (50:35).

Die Royals steckten aber nicht auf, wehrten sich, kamen durch Korberfolge vor allem von Rosa Lehtoranta und Spielmacherin Martha Burse bis auf neun Punkte heran, doch die Rutronik Stars hatten immer eine Antwort. Der Bundesliga-Spitzenreiter führte mit 59:45 nach 30 Minuten und hielt den Konkurrenten in der bisweilen hitzigen Hallen-Atmosphäre auch im Schlussviertel auf Distanz. „Saarlouis hat es mit allen Mitteln versucht, aber wir konnten die ganze Zeit die Konzentration halten und hatten phasenweise das Heft klar in der Hand“, sagte Teammanager Schiffer.

Die Rutronik Stars setzten mit dem dritten Erfolg gegen den Tabellenzweiten und Pokalsieger der vergangenen Saison ein weiteres Ausrufezeichen.. Schon in zwei Wochen beim Final Four im Pokalwettbewerb in Berlin könnten sich beide Teams erneut gegenüberstehen – es wäre dann das Finale.

In der Bundesliga-Tabelle baute Keltern den Vorsprung vier Spieltage vor Schluss der Hauptrunde auf acht Zähler aus – da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich über die Platzierung entscheidet, ist das Team von Platz eins nicht mehr zu verdrängen.

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