RSK – Rückblick und Ausblick
Nach der sehr intensiven letzten Saison konnten die Sterne zum fünften Mal die Deutsche Meisterschaft nach Keltern holen. Dies ist alles keine Selbstverständlichkeit, sondern auch Lohn harter Arbeit. Hier sind zuerst die beiden Trainerinnen zu nennen, die wirklich einen ganz hervorragenden Job machen. Fokussiert auf die Aufgabe und vor allem mit dem Wissen ausgestattet wie man Frauen in den bestimmten wichtigen Momenten auf und neben dem Court führen muss. Auch Dag Schiffer, als Teammanager sehr eng am Team, bestätigt den Trainerinnen diese Attribute bereits seit Beginn ihrer Tätigkeit in Keltern. Ein wichtiger Faktor des Erfolgs ist auch die interne Teamchemie im Sterne-Team die sehr gut funktioniert. Ein Café mit 4 Tischen, eine Tankstelle, ein Supermarkt, aber auch eine tolle und fast jederzeit verfügbare Speiterlinghalle, das ist Dietlingen (Keltern), die Heimat der Rutronik Stars. Auch gerade deshalb versuchen die Sterne-Verantwortlichen Spielerinnen zu finden, die den Sport in den Vordergrund stellen und das auch in der persönlichen Entwicklung wichtige Partyleben eher in die Sommerpause verlegen. Rund um das Sterne-Team hat sich in den letzten Jahren einiges entwickelt. Es ist eine tolle Fankultur entstanden. Letztes Jahr unterstützten 130 Sterne-Fans das Team in Saarlouis bei den Finals, dieses Jahr waren die vorhandenen Tickets für das 4. Spiel in Marburg innerhalb weniger Minuten vergriffen. Gut und gerne hätten wir 150 Tickets gebrauchen können. Ein großes Lob muss es auch für unsere ehrenamtlichen Helfer geben, deren Anzahl wird immer größer und die Arbeit professioneller. Darauf ist man in Keltern sehr stolz, genauso wie auf unser Schmuckstück „Speiterlinghalle“. Auch hier haben die Gemeinde Keltern und die Sterne das möglichste wahr gemacht. Ohne die Idee des neuen „Hallenbodens“ und die damit verbundene Dauergenehmigung der Gemeinde und Vereine gäbe es das Rutronik Stars Team nicht mehr. Eine große Bestätigung unserer Arbeit ist auch das Vertrauen europäischer oder auch weltweit agierender Agenturen, die uns junge TOP-Talente in ihren ersten Entwicklungsschritten anvertrauen und mittlerweile mit hoch dotierten Verträgen in Europa spielen. Ein wenig schade ist es, dass so wenige deutsche Spielerinnen Interesse haben, sich dem Sterne-Programm anzuschließen. Die Entwicklung von Alexandra Wilke sollte eigentlich Beispiel genug dafür sein, dass man sich auch im Umfeld der Sterne zu einer deutschen TOP-Spielerin entwickeln kann. Natürlich hatte Alexandra Wilke Talent und Einstellung, den absoluten Durchbruch sowie ihre Dominanz auf und neben dem Court entwickelte sie jedoch erst in Keltern.
Nach dem Rückblick richten wir unsere Blicke auf die kommende Saison. Auch hier haben wir uns wieder die gleichen Ziele gesetzt. Die Verteidigung der Deutschen Meisterschaft, den Gewinn des zweimal in Folge knapp verpassten Pokaltitels sowie das Erreichen der TOP16 in Europa. Hier gilt es zuerst, eine schlagkräftige Mannschaft zu bilden. Hier war der Auftrag des Managements wahrscheinlich der gleiche wie bei allen anderen DBBL-Standorten – „Nächstes Jahr, einfach besser zu werden“. Deshalb ist und war die Aufgabe, die Abgänge von Nevena Rosic, Kilyn McGuff, Makenna Marisa, Trinity Baptiste, Ysaline Saulnier und Maud Huijbens mehr als zu kompensieren. Für die 6 Abgänge haben die Sterne bereits 4 neue Spielerinnen zeichnen können. Für die Guard-Position konnten eine erfahrene US-Amerikanerin und eine hochtalentierte junge Europäerin verpflichtet werden. Für die sehr schwer zu besetzende Center-Position hat, Matea Tavic ihre amerikanische Wunschlösung bekommen. Nachdem der bereits zur letzten Saison angedachte Transfer einer deutschen TOP-Spielerin für die Positionen 3 und 4 nicht realisiert werden konnte, gelang dies in den letzten Tagen. Damit sind 9 von maximal 11 Positionen im Sterne-Kader bereits besetzt. Die Namen unserer Neuzugänge werden wir in der nahen Zukunft veröffentlichen.
Organisatorisch tut sich auch einiges. Wir müssen noch in den nächsten Wochen an unserer Lizenzauflage arbeiten. Hier muss nur noch die Bilanz 2024/2025 nachgereicht werden. Ansonsten gab es im Lizenzantrag keinerlei Beanstandungen. Bis zum Start der Vorbereitung am 1. September müssen noch einige Sponsorengespräche geführt werden. Bisher war die Resonanz sehr positiv. Eine weitere Arbeitsaufgabe ist das Design der neuen Ausstattung der Sterne, da die bisherige Serie zum Saisonende ausgelaufen ist. Zuletzt steht noch der Verkauf der Dauerkarten auf der Tagesordnung. Auch hier wird aufgrund der zahlreichen Anfragen mit einer signifikanten Steigerung gerechnet.
Es bleibt also ein spannender Sommer
Auf eine gute Saison
Wir freuen uns
Dirk Steidl