KELTERN siegt trotz unterirdischer Wurfquote

Die eigentlich haushoch überlegenen Sterne leisteten sich nach zwei überzeugenden Auftritten in Herne und gegen Osnabrück beim Badischen Derby in Freiburg fast einen totalen „Blackout“. Es hatte den Anschein, dass die Eisvögel die Sterne teilweise lächerlich machten. Sie schenkten Alexandra Wilke & Co. 33 Würfe aus der Distanz, die fast alle gefühlt ohne Gegenwehr genommen wurden. Doch Wilke, Koskimies, Cooper und Roumy die an einem normalen Tag mit Quoten von 30% und mehr aufwarten, trafen nicht ein einziges Mal durch die Reuse. So blieb es bis zum Ende ein kurioses Spiel, welches die Sterne zwar verdient gewonnen hatten, doch jeder weiß, dass ein Punkt Differenz im Basketball auch zu jeder Zeit einen anderen Sieger an die Anzeigentafel hätte produzieren können.

Es liegt nun an den Coaches Lojo und Hergenröther zu ergründen, worauf die katastrophale Wurfquote zurückzuführen ist. Ein Grund ist mit Sicherheit, dass kurioserweise beide für diese Woche angesetzte Wurfeinheiten aufgrund von zwei Veranstaltungen in der Trainingshalle ausfallen mussten. Dass es am Ende doch noch geklappt hat, zeigt auch die Qualität. Krystal Vaughn fast ohne Training, Alexandra Wilke mit erneuter Nasenverletzung sowie Adrienne Webb mit nur einer Kontaktlinse. Es hätte wahrlich besser laufen können in Freiburg. Jetzt gilt es die letzten Kräfte zu tanken für das vorgezogene Spiel am Mittwoch um 18.30 Uhr in Keltern gegen Halle. Dort hoffen wir, dass unsere Sterne ihr Visier besser eingestellt haben als in der Freiburger Unihalle.

Ein großes Dankeschön geht an den FAN-Court der Rutronik Stars, die zahlreich nach Freiburg gekommen sind, um ihr Team gebührend zu unterstützen. Ein weiteres großes Dankeschön geht an die Liga, die in den letzten 4 sehr schwierigen Wochen die Sterne in Form von administrativen Dingen und Presseveröffentlichungen toll unterstützt hat.

Freiburg – Keltern 61:62 (11:18, 21:17, 9:18 und 20:9)Vaughn (6), Wilke (8), Vihmane, Koskimies, Lehtoranta (3/1), Webb (10/2), Cooper (14), Klug, Kiss-Rusk (4), Tavic (7/1) und Roumy (10)