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1. Bundesliga

Auf keinen Fall unterschätzen

verfasst von keltern@dbbl.de

Basketball-Bundesligist Keltern empfängt den Tabellenachten Nördlingen. Gäste aus Bayern erzielten gerade gegen Top-Teams schon gute Ergebnisse.

ANDREAS WAGNER | 

Nach zwei Auswärtsspielen kämpfen die Sterne nun wieder in heimischer Umgebung um Punkte. Wie zuletzt in Herne (71:60) und in Freiburg (86:67) geht es erneut gegen ein Team aus dem unteren Tabellendrittel: Zu Gast in der Speiterlinghalle in Dietlingen sind an diesem Sonntag, 16 Uhr, die Eigner Angels Nördlingen.

Der einzige bayerische Club in der DBBL belegt aktuell nur Platz acht, doch ließen die Angels schon ein paar Mal aufhorchen – so gewannen sie im Oktober in Berlin (66:64) und im Dezember gegen Saarlouis (81:61) und in Osnabrück (78:66). Gegen Marburg (67:69) und zuletzt zu Hause gegen Berlin (65:68) mussten sie sich nur knapp geschlagen geben. Dabei ist Nördlingen vom Verletzungspech verfolgt: Unter anderem fällt Kapitänin Lisa Bertholdt wegen eines Kreuzbandrisses die komplette Saison aus und Nicole Fransson, Topscorerin (Schnitt: 22,8 Punkte) und beste Rebounderin der Vorsaison (11,5 pro Spiel), verpasste in der laufenden Runde etliche Spiele und war auch zuletzt gegen Alba Berlin nicht dabei. Fraglich, ob die 1,87 Meter große Australierin am Sonntag gegen Keltern wieder dabei ist.

Doch hat Nördlingen auch ohne Fransson Spielerinnen von gehobenem DBBL-Format: die britische Nationalspielerin Samantha Ashby (Punkteschnitt in dieser Saison: 16,2), die US-Amerikanerin Natalie Kucowski (Schnitt: 10,9 Punkte/10 Rebounds) oder Laura Schinkel (10,7 Punkte). Das Problem bei den Angels ist der derzeit überschaubar große Kader, gegen Berlin standen nur sieben Spielerinnen zur Verfügung.

Kelterns Chefcoach Matea Tavic hatte zuletzt mehr Auswahl und kann die Spielzeiten besser verteilen: Gegen Herne am vergangenen Wochenende setzte die Trainerin aus einem Zehner-Kader neun Spielerinnen ein. Auch wenn einzelne am Ende gute Zahlen aufwiesen in verschiedenen Kategorien, war es kein glanzvoller Auftritt des Spitzenreiters. Im verlorenen ersten Viertel (9:14) blieben die Sterne bei unter zehn Punkten. Zur Halbzeit stand eine 25:20-Führung für Keltern auf der Anzeigetafel, aber das Spiel auf beiden Seiten war fehlerhaft. Besser wurde es in der zweiten Halbzeit und der Sieg für die Rutronik Stars geriet nicht in Gefahr, aber Tavic dürfte im Nachgang einiges angemerkt haben.

Nun wartet gegen Nördlingen eine weitere Pflichtaufgabe für den Favoriten. Tavic wird von ihren Spielerinnen mehr erwarten als gegen Herne. „Die beiden Trainings zuletzt waren gut“, schildert Teammanager Dag Schiffer seine Eindrücke. Aber man müsse zudem gedanklich voll bei der Sache sein, auch wenn es gegen einen deutlich schlechter platzierten Gegner geht. Man dürfe keinen unterschätzen, so Schiffer.

Kelterns Ziel ist klar: ein weiterer Sieg, um auch am Ende der Hauptrunde auf Platz eins zu sein und die beste Ausgangsposition für die Play-offs zu haben.

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