Panthers unterliegen Tabellenführer Keltern im letzten Spiel des Jahres
Vor voller Halle im datos Home of the Panthers mussten sich die GiroLive Panthers am Dienstagabend, dem Tabellenführer Rutronik Stars Keltern mit 56:68 geschlagen geben. Für beide Mannschaften war es das letzte Spiel des Kalenderjahres 2025. Die Partie war zudem geprägt von mehreren personellen Veränderungen im Kader der Panthers. Mit Taylor Valladay, die noch vor Kurzem für Keltern auflief, gaben ebenso Milica Popovic und Lina Loceniece ihr Debüt im Trikot der GiroLive Panthers. Nicht mehr zum Kader der Panthers gehört hingegen die Schwedin Stina Almqvist.
Der Beginn der Begegnung gestaltete sich ausgeglichen. Beide Teams agierten konzentriert in der Defensive und suchten geduldig ihre Abschlüsse, sodass sich im ersten Viertel ein offenes Spiel entwickelte. Kein Team konnte sich frühzeitig absetzen, folgerichtig stand es nach zehn Minuten 18:18. Im zweiten Viertel erhöhten die Gäste aus Keltern jedoch die Intensität und setzten die Panthers zunehmend unter Druck. Vor allem in den ersten Minuten dieses Spielabschnitts gelang es den Rutronik Stars, sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Während Keltern offensiv effizienter agierte, taten sich die Panthers phasenweise schwer, zu klaren Abschlüssen zu kommen. Zur Halbzeitpause lag der Tabellenführer daher mit 27:42 in Führung.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Panthers eine verbesserte Leistung und verkürzten den Rückstand Schritt für Schritt. Durch mehr Stabilität in der Defensive und eine bessere Chancenverwertung gelang es dem Team, bis zum Ende des dritten Viertels auf zehn Punkte heranzukommen. Die Partie blieb damit weiterhin offen. Im letzten Spielabschnitt kontrollierte Keltern jedoch das Geschehen, ließ keine entscheidende Aufholjagd mehr zu und brachte den Vorsprung strukturiert über die verbleibende Spielzeit. Am Ende stand ein 56:68-Erfolg für die Rutronik Stars Keltern.
Ein Blick auf die Statistik unterstreicht die Gründe für den Spielausgang. Keltern traf 37 Prozent seiner Würfe aus dem Zweipunktebereich, während die Panthers hier lediglich auf 23 Prozent kamen. Zudem hatten die Gäste Vorteile beim Rebound und konnten diese Ballgewinne häufiger in Punkte ummünzen.
Topscorerin der Panthers war Oceane Monpierre mit 16 Punkten. Milica Cuic folgte mit 15 Zählern und einer starken Quote von fünf erfolgreichen Dreipunktewürfen bei sieben Versuchen.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht, denn bereits am Sonntag steht im Pokal das nächste Duell gegen Keltern an, diesmal auswärts. Dort wollen die Panthers noch einmal alles geben! Bis dahin wünschen die GiroLive Panthers ihren Fans einen guten Rutsch ins Jahr 2026.
Foto: Joel Krühler