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Eimsbütteler Turnverband

ETV schrammt in Chemnitz an Sensation vorbei

verfasst von ETV@DBBL.de

Sie waren nur einen Dreier von einer vorweihnachtlichen Bescherung entfernt: Die Aufsteigerinnen des Eimsbütteler TV verpassten in der Toyota 2. Damen Basketball-Bundesliga (DBBL) mit dem 65:67 (31:31) bei den ChemCats Chemnitz haarscharf eine Sensation.

Nach einer verletzungs- und berufsbedingt schwierigen Trainingswoche waren die Korbjägerinnen aus dem Herzen Hamburgs als klare Außenseiterinnen zum Spitzenteam nach Sachsen gereist – und diese Rollenverteilung schien sich zu Beginn auch zu bestätigen. Vom Tipp-off weg übernahmen die ChemCats die Initiative auf dem Feld, das erste Viertel ging klar mit 22:9 an die Gastgeberinnen.

Doch das sollte sich ändern. Die ETV-Ladies fanden im zweiten Durchgang in Defense und Offense mehr und mehr ihren Rhythmus und gestalteten ihn vom Ergebnis her exakt spiegelverkehrt. Beim Stand von 31:31 zur großen Pause deutete sich eine mögliche Überraschung zumindest an.

Diese Tendenz setzte sich im dritten Viertel (48:46) fort, und erst recht anfangs des vierten Abschnitts. Beim Stand von 49:56 und noch fünf verbliebenen Spielminuten reifte wohl auch in den Köpfen der Hamburgerinnen der Gedanke: Hier können wir was mitnehmen.

Die Hoffnung erfüllte sich nicht. Zwar war Chemnitz‘ Topscorerin Erin Stroberg (19 Punkte) 30 Sekunden vor Schluss beim Stand von 64:64 ausgefoult, doch fand acht Sekunden vor Ultimo ein Dreier der Chemnitzerinnen sein Ziel – im Gegensatz zum Layup der überragenden Jasmin Weyell (21 Punkte, acht Rebounds) praktisch mit der Schlusssirene.

„Hinterher hingen viele Köpfe, auch ein paar Tränen sind geflossen. Aber man kann dem Team zur Leistung nur gratulieren. Ein Sieg wäre natürlich das Sahnehäubchen gewesen“, lobte ETV-Headcoach Fredrick Kleemichen. Immerhin wurde defensiv der befürchtete Chemnitzer Dreierregen (6/18) verhindert, doch war sein Team am anderen Ende des Feldes noch erfolgloser. Vor allem 2/19 Treffer von Downtown und 13/25 von der Freiwurflinie waren eines Sieges nicht würdig.

Kleemichens Fazit vom letzten Hinrundenspiel fiel dennoch positiv aus: „Ich glaube, wir konnten uns ganz gut auf die ChemCats einstellen und haben uns teuer verkauft. Der Abend in Chemnitz war super und hat sicherlich dazu beigetragen, dass wir ein Stück näher zusammengerückt sind.“

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