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2. Bundesliga Nord

Zwei Spielerinnen mussten durchziehen: Chemcats gewinnen auf der allerletzten Rille

verfasst von chemnitz@dbbl.de

Nach vier Niederlagen in Folge haben die Chemnitzer Basketballerinnen in Oberhausen mal wieder einen Sieg in der 2. Bundesliga geholt – und das trotz extremer Personalnot.

Wenn Fußballer durchspielen, sind sie zufrieden. Nicht ausgewechselt zu werden, bedeutet in dieser Sportart meist: Die Leistung stimmt. Allerdings können Fußballer auch immer mal wieder verschnaufen – selbst dann, wenn der Ball im Spiel ist. Abwehrspieler stehen kurz, wenn ihr Team im Angriff ist, Stürmer können durchpusten, wenn es im eigenen Strafraum hoch her geht. Im Basketball geht das nicht. Zwar gibt es hier Unterbrechungen, sobald der Ball nicht mehr im Spiel ist. In den 40 Minuten, in denen er springt, geht es aber ständig hin und her. Und alle müssen mit.

Lucile Peroche und Leni Knorr spielen 40 Minuten durch

Deshalb wird im Basketball so rotiert, dass möglichst alle Akteure mal eine Pause bekommen. Nur selten kommt es vor, dass jemand die kompletten 40 Minuten durchspielen muss. Am Wochenende ist genau das aber zwei Spielerinnen der Chemcats passiert. Bei der Partie in Oberhausen, welche die Chemnitzerinnen mit 74:72 gewannen, bekamen Kapitänin Lucile Peroche und Leni Knorr keine Sekunde Pause. „Wir hatten viele Ausfälle durch Verletzungen und Krankheit, dazu hatte Jette Krause schnell Foulprobleme und nicht alle unserer sieben Spielerinnen waren komplett fit“, sagt Lucile Peroche. Sie selbst steuerte vier Punkte bei und holte starke elf Rebounds aus der Luft. Neben der Kapitänin musste auch Leni Knorr durchziehen. Die 21-Jährige machte ein riesen Spiel an beiden Ende des Feldes. Mit21 Punkten war sie damit hinter Erin Stroberg (27 Punkte) zweitbeste Werferin der Gäste.

Playoffs sind in weiter Ferne

„Oberhausen ist immer sehr eklig zu spielen, wir sind durch schlechte Würfe und viele Fehler nicht gut gestartet“, erzählt Peroche. Das erste Viertel ging mit 31:17 an die Gastgeberinnen. Anschließend drückten die dezimierten Cats den Reset-Knopf und kämpften sich Punkt um Punkt wieder heran. Das zweite Viertel ging mit 16:11 an die Gäste, das dritte konnten sie mit 26:13 gewinnen und in Führung gehen. Peroche: „Im letzten Viertel haben wir es verpasst, das auszubauen. Oberhausen hatte sogar noch den letzten Angriff, konnte den aber zum Glück nicht nutzen.“ In der Tabelle sind die Chemcats Fünfte, der Abstand zu den Playoff-Plätzen beträgt drei Spieltage vor dem Ende aber schon drei Siege.

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