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2. Bundesliga Nord

Revanche geglückt

verfasst von chemnitz@dbbl.de

Mit einem souveränen 87:75‑Heimsieg über den Eimsbütteler TV starten die ChemCats erfolgreich in die Rückrunde und halten die direkte Konkurrenz vorerst auf Abstand. Nachlegen kann man nächste Woche beim neu aufgestellten Team in Braunschweig.

Start-Ziel Sieg

3 Minuten dauerte es (4:2, 3′), bis Leni Knorr den ersten erfolgreichen Feldwurf für die Katzen verwandelte. Erin Stroberg und der zweite verwandelte 3-Punkt-Wurf von Leni Knorr stellten nach 10:0 Run (11:2, 5′) zum ersten Mal ein kleines Polster dar. Die kampfstarken Gäste blieben dran (12:10, 6′) und verkürzten. Jetzt kam die stärkste Phase der Cats. Lilly Küppers, Leann Rebentisch, Lucile Peroche und der dritte erfolgreiche Dreier von Leni Knorr ließen einen 16:0-Run auf die Anzeigetafel blitzen – zur ersten Pause (28:10, 10′) stand eine komfortable Führung.

Dass dies dennoch kein Selbstläufer wird zeigten die kommenden Minuten. Miriam Sommerstedt und Jamin Weyell (32:19, 13′) hielten die Gäste in Schlagdistanz – mehr noch. Neben dem Ausgang der Partie könnte auch der direkte Vergleich entscheidend werden in der engen Nordstaffel. Eimsbüttel gewann das Hinspiel mit 17-Punkten Abstand. Es stand also einiges auf dem Spiel. Zum wahren „Shootout“ kam es kurz vor der Pause. 5 Angriffe in Folge wurden erfolgreich per Dreier abgeschlossen – Leann Rebentisch, Jessica Kluge und Leonie Rosemeyer hatten einiges an Zielwasser mitgebracht.

Mit 48:37 ging es in die Kabine.

Direkter Vergleich im Auge

Näher als 10-Punkte (59:49, 26′) sollten die Gäste nicht mehr herankommen. Nach Dreiern von Mette Härtel und Leann Rebentisch (69:50, 28′) war auch der direkte Vergleich nun auf Chemnitzer Seite – dies gab beiden Teams noch einmal zusätzliche Motivation. Eimsbüttel fing sich und konnte zur letzten Pause (73:59, 30′) noch einmal verkürzen.

Die Cats spielten weiter souverän, ließen den Ball gut laufen und erarbeiteten sich Chance über Chance. Nach dem erfolgreichen Abschluss von Nele Jauch (85:65, 34′) sah alles danach aus, dass auch der direkte Vergleich noch in Chemnitzer Hände fallen könnte – doch die Hamburger Gäste hatten da noch ein paar Worte mitzureden.
In den folgenden 6 Minuten gelang dem Heimteam kein erfolgreicher Abschluss mehr – die Gäste verkürzten Punkt um Punkt und ergaunerten sich hinten raus dann doch noch den direkten Vergleich (87:75, Ende).

„Seis drum. Das waren 35 wirklich gute Minuten! Natürlich hätten wir den Vergleich gerne noch gehabt, aber die 2 Punkte und der gute Auftritt sind wichtiger. Jetzt warten 2 weitere essenzielle Spiele auf uns, die den weiteren Saisonverlauf maßgeblich mitentscheiden. Mit dem Spiel im Rücken mache ich mir keine Sorgen!“ gibt sich Cheftrainer Mika Scheidemann zufrieden.

Am nächsten Sonntag reisen die ChemCats nach Niedersachsen zum Lionpride aus Braunschweig. Hochball in der Alten Waage ist am Sonntag, 16:00 Uhr

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