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26.09.2026, Ger, 2. Toyota Dbbl Nord, Damen Basketball Bundesliga Chemnitz, Chemcats Chemnitz Bg74 Veilchen Ladies Göttingen
2. Bundesliga Nord

ChemCats unterliegen Göttingen zum Saisonauftakt

verfasst von chemnitz@dbbl.de

Am ersten Spieltag der 2. DBBL mussten die ChemCats eine 67:82-Niederlage gegen die BG 74 Göttingen hinnehmen. Vor rund 300 Zuschauern in der Sporthalle am Schlossteich gerieten die Chemnitzerinnen bereits im ersten Viertel deutlich ins Hintertreffen und liefen diesem Rückstand anschließend über weite Strecken der Partie hinterher.

Schwierige Ausgangslage

Die ChemCats gingen personell stark gehandicapt in den Saisonauftakt. Mit Harris, Kobiske, Krause, Härtel und Böhme saß eine starke Fünf auf der Chemnitzer Bank, die dem Team an diesem Tag allerdings nicht helfen konnte.

Dadurch rückten die jungen Spielerinnen noch stärker in den Mittelpunkt. Mit Alea Stephan, der 16-jährigen Clara Nennemann und der erst 14-jährigen Clara Niehle feierten gleich drei Spielerinnen ihr Debüt in der 2. DBBL. Nele Jauch, die bereits in der vergangenen Saison erste Zweitliga-Minuten gesammelt hatte, stand erstmals in der Startformation der ChemCats. Zum Heimauftakt erhielt sie mehr als 30 Minuten Spielzeit und machte ihre Sache dabei sehr ordentlich.

Schnell im Hintertreffen

Mitte des ersten Viertels mussten die ChemCats die Gäste erstmals deutlich ziehen lassen. Vor allem beim Rebound hatte das junge Chemnitzer Team große Probleme, Göttingen zu kontrollieren. Die Gäste kamen immer wieder zu zweiten Wurfchancen, die das Team von Trainerin Francesca Dotto konsequent nutzte.

Hinzu kamen Ballverluste auf Chemnitzer Seite, aus denen Göttingen immer wieder einfache Punkte erzielen konnte. So sahen sich die ChemCats bereits nach dem ersten Viertel mit einem deutlichen 17:33-Rückstand konfrontiert.

Besser im Spiel

Im zweiten Viertel konnten die ChemCats deutlich besser dagegenhalten. Offensiv fand das Team zunehmend bessere Lösungen gegen den Druck der Göttinger Verteidigung, und auch defensiv stellte man sich besser auf das Spiel der Gäste ein. Die große Baustelle blieb allerdings der Rebound. Immer wieder erlaubten die Cats Göttingen zusätzliche Wurfchancen und verhinderten damit, dass der Rückstand entscheidend verkürzt werden konnte. Beim Stand von 36:50 ging es in die Kabine.

Mit Schwung aus der Halbzeit

Im dritten Viertel war das Chemnitzer Team endgültig in der Partie angekommen. Angeführt von Lena Dziuba setzte die junge Mannschaft nun an beiden Enden des Feldes Akzente. Eine Umstellung in der Verteidigung machte den Göttingerinnen das Leben deutlich schwerer, während die Cats offensiv zunehmend Antworten auf den Druck der Gäste fanden.

Was weiterhin fehlte, war eine bessere Trefferquote, um den Rückstand noch deutlicher zu verkürzen. Zu allem Überfluss musste Chemnitz im dritten Viertel auch noch den Ausfall von Alea Stephan verkraften. Die junge Chemnitzerin erlitt einen Cut im Gesicht, musste die Partie vorzeitig beenden und zur weiteren Behandlung in die Notaufnahme.

ChemCats können keine Wende erzwingen

Mit acht Punkten Rückstand gingen die ChemCats ins Schlussviertel. Das junge Chemnitzer Team kämpfte weiter verbissen und versuchte, noch einmal Druck auf die Gäste auszuüben. Rund vier Minuten vor dem Ende konnte sich Göttingen jedoch entscheidend absetzen. Vor allem die weiterhin schwache Trefferquote und einige individuelle Fehler verhinderten, dass die Cats dem Spiel noch einmal eine Wende geben konnten. So brachte Göttingen den Vorsprung sicher ins Ziel und gewann am Ende mit 82:67.

Trotz der Niederlage gab es auf Chemnitzer Seite einige positive Erkenntnisse. Die Cats hielten trotz der zahlreichen Ausfälle über weite Strecken gut dagegen und steigerten sich nach dem schwierigen ersten Viertel im Laufe der Partie deutlich. Vor allem einige der jungen Spielerinnen zeigten starke Ansätze und machten Hoffnung für die kommenden Aufgaben.

Nele Jauch zeigte in mehr als 30 Minuten eine starke Leistung an beiden Enden des Feldes und bewies, dass sie auf diesem Niveau mithalten kann. Auch die erst 14-jährige Clara Niehle war ein belebendes Element im Chemnitzer Spiel und kam in 13 Minuten Einsatzzeit auf sechs Punkte.

Für die ChemCats gilt es nun, weiter am eigenen Spiel zu arbeiten und vor allem die Fehlerquote zu reduzieren. Mit einem hoffentlich wieder breiteren Kader warten mit Leverkusen und Osnabrück zwei anspruchsvolle Aufgaben, bei denen die Cats an die guten Phasen des Saisonauftakts anknüpfen wollen.

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