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2. Bundesliga Nord

Wasserburg, Stuttgart oder Freiburg in den Play-offs?

verfasst von AVIDES Hurricanes

Die Avides Hurricanes blicken bereits Richtung Play-offs, haben aber noch ein recht wichtiges Hauptrundenspiel gegen Bonn/Rhöndorf zu bestreiten.

Rotenburg – Wo soll die Reise denn hingehen? Fest steht bereits: In der ersten Play-off-Runde wartet auf die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes eine lange Fahrt in den Süden. Der Gegner steht aber erst nach dem letzten Spieltag der Hauptrunde endgültig fest – nach der Heimpartie gegen die Talents Bonn/Rhöndorf am Samstag (19 Uhr) in der Pestalozzihalle werden Pia Mankertz & Co. wissen, ob sie es noch auf Platz vier geschafft haben und wer der Gegner ist. Drei Optionen gibt es.

Die Konstellation ist klar: Um noch auf Platz vier zu springen, müssten die ohne personelle Probleme auflaufenden Hurricanes gegen Bonn/Rhöndorf gewinnen und im Parallelspiel die aktuell dort rangierenden Metropol Ladies Herne/Recklinghausen gegen Spitzenreiter VfL Bochum verlieren. „Wir würden schon gerne Vierter werden“, verdeutlicht Coach Christian Greve. Dann hätte sein Team in der ersten Play-off-Runde zunächst ein Heimspiel gegen den Tabellenfünften der Südstaffel und würde am 5. April um 18.30 Uhr spielen, „ausnahmsweise in der Bodo-Räke-Halle“, wie Greve erzählt. Grund: Die Pestalozzihalle ist mit den Oberliga-Handballern belegt, die Scheeßeler Halle wegen Renovierungsarbeiten gesperrt. Zwei mögliche Gegner kommen infrage: Der MTV Stuttgart und der USC Freiburg II sind in der Südstaffel beide derzeit punktgleich. Im Rückspiel (12. oder 13. April) kämen dann Strecken von 622 Kilometern (nach Stuttgart) oder Freiburg (724 Kilometer) auf die Hurricanes zu. „Werden wir Vierter, rechne ich mit Stuttgart“, sagt Greve.

Bleibt seine Crew nach der Hauptrunde auf Rang fünf hängen, ist der Kontrahent nicht nur bereits sicher, sondern auch ein alter Bekannter. Der mehrfache Deutsche Meister TSV Wasserburg, gleichzeitig letztjähriger Finalgegner, ist in seiner Staffel nicht mehr vom vierten Platz zu verdrängen. Für den Fahrtenschreiber bedeutet das: 804 Kilometer bis zur Stadt am Inn. Wie diese Strecken absolviert werden, „ist noch nicht geplant“, erklärt Greve. Bus, Bahn oder Flugzeug nennt er als Anreisemöglichkeiten. In der Vergangenheit waren die Hurricanes zu Spielen nach Wasserburg schon mehrfach geflogen.

Sollten die Hurricanes die erste Runde überstehen, werden die Touren etwas kürzer, die sportlichen Anforderungen aber nicht leichter. Als Gegner drohen der Tabellenerste aus dem Süden (Falcons Bad Homburg) beziehungsweise aus dem Norden (VfL Bochum). Halbfinale und Finale steigen dann Anfang Mai als „Final Four“ – Austragungsort noch unbekannt. Der VfL Bochum hat hierfür sein Interesse hinterlegt und gilt mit seiner Rundsporthalle als potenzieller Ausrichter. Auch Bad Homburg und der USC Heidelberg sollen die Unterlagen eingereicht haben. „Wir haben uns nicht dafür beworben“, verrät derweil Greve und nennt die aktuelle Hallensituation als einen Grund.

(Freese, Rotenburger Kreiszeitung)

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