Walters und Mankertz setzen im Training aus
Für die Hurricanes steht das Kellerduell gegen Bonn auf dem Plan. Aus personeller Sicht gibt es aber noch drei Fragezeichen.
Rotenburg – Drei Niederlagen nach den ersten vier Punktspielen – es ist lange her, dass die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes einmal so holprig in die Saison gestartet sind. Nach zwei Titeln in Folge ist die Umstellung für Coach Christian Greve aber kein Problem: „Das fällt mir nicht schwer, weil ich schon einiges gesehen habe. So ein Switch ist für mich ja nicht komplett neu, ich kann damit umgehen“, sagt er vor dem Spiel am Samstag (19 Uhr) bei den Talents Bonn/Rhöndorf, die am Donnerstag mit 78:47 gegen TSVE Bielefeld erstmals gewannen und die rote Laterne an die Hurricanes abgaben.
„Ich blende die Geschichte nicht aus, aber ich hake die Vergangenheit schnell ab“, erklärt Greve und hat die Hoffnung, dass sein Team personell für das – Achtung, ungewohnt! – Kellerduell komplett sein wird. Noch gibt es aber drei Fragezeichen: Keowa Walters hat im Training ausgesetzt, weil ihr Knie nach der Belastung wieder leicht angeschwollen ist. Auch Pia Mankertz „kränkelte“ und pausierte deshalb. Anna Suckstorff ist dafür wieder eingestiegen.
Die Ausfallproblematik im Training ist auch einer der Gründe, warum es bei den Hurricanes noch nicht so erfolgreich läuft. „Ja, definitiv“, glaubt auch Greve. Nur selten habe sein neu zusammengesetztes Team bisher in voller Besetzung trainieren und sich einspielen können. „Woher soll es da kommen?“
Der Coach betont aber: „Die wollen alle – und es ist nicht so, dass angefangen wird, auf andere zu zeigen. Wir sind ja auch nicht komplett neben der Spur und es ist noch nicht bedrohlich“, betont der Hurricanes-Coach. Ein Sieg in Bonn, das ähnlich „struggelt“ wie die Hurricanes, könnte für Entspannung sorgen. Greve ist jedenfalls guter Dinge und sagt: „Ich sehe, dass das Team konzentriert im Training arbeitet, fokussiert auf den Gegner ist und Willens ist, bessere Ergebnisse einzufahren.“