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2. Bundesliga Nord

Überraschung bleibt aus: Hurricanes ärgern den Favoriten lange

verfasst von AVIDES Hurricanes

Ohne Pia Mankertz und nur mit sechs Spielerinnen hielten die Hurricanes bis ins dritte Viertel das Spiel offen. Am Ende setzte sich Osnabrück durch.

Rotenburg – Lange Zeit deutete sich eine mögliche Überraschung im Auswärtsspiel der Avides Hurricanes an. Bis tief in das dritte Viertel hinein hielten die nur zu sechst angereisten Zweitliga-Basketballerinnen von Coach Christian Greve nicht nur gut mit, sondern führten zeitweise auch. Am Ende setzte sich jedoch der favorisierte BBC Osnabrück mit 74:53 (33:32) durch und verteidigte Platz drei. Die Gäste beenden das Jahr auf Rang zehn.

Neben der rekonvaleszenten Anna Gerken sowie Melda Tölle und Katharina Newton fehlte auch Kapitänin Pia Mankertz. In ihrer Abwesenheit übernahmen vor allem Caroline Schwarz und Kendall Nead den Job der Aufbauspielerin. „Es hat natürlich eine andere Qualität, als wenn Pia aufbaut, aber uns war ja klar, dass es so kommt, und letztlich ist es lange gut gegangen“, berichtete Greve.

Zugute sei es seinem Team zunächst gekommen, dass Osnabrück mit einer anderen Formation rechnete – eben mit Mankertz. Darauf hätten sich die Gastgeberinnen erst einmal einstellen müssen. Vom Ergebnis her entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Nead mit einem Zwei-Punkt-Wurf für die erste Hurricanes-Führung sorgte – 19:18 (11.). Auch kurz vor der Pause war eine Entscheidung noch in weiter Ferne, weil Anna Lena Skeib per Dreier auf 29:30 stellte (19.). Zwar konterte Michelle Müller auf diese Weise, aber auch die Greve-Crew antwortete noch mal durch Nead aus der Distanz. Somit ging das zweite Viertel mit 18:17 an die Gäste.

„Wir haben anfangs viel Gas gegeben“, lobte der Hurricanes-Coach und stellte gleichzeitig fest: „Das hat dazu geführt, dass die Akkus irgendwann leer waren und die Ermüdung eingetreten ist. Dadurch entstanden Fehler, die im wachen Zustand nicht passiert wären.“ Im Laufe des dritten und letzten Viertels nutzten dies die Osnabrückerinnen aus und zogen Korb um Korb davon. „Am Ende ist es deutlicher, als es sich im Spiel angefühlt hat“, meinte Greve. Natürlich habe seine Mannschaft in der Schlussphase den einen oder anderen Turnover zu viel kassiert – 25:11 lautete dieser Statistikwert. „Ich kann aber keiner einen Vorwurf machen, dass sie nicht alles gegeben hat.“ Weiter geht es am 10. Januar zu Hause gegen Eintracht Braunschweig.

(Neddermann, Rotenburger Kreiszeitung)

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