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2. Bundesliga Nord

Schwarz macht beim Auswärtssieg der Hurricanes ganz viel richtig

verfasst von AVIDES Hurricanes

Die Hurricanes haben sich spielerisch gesteigert, einen wichtigen Erfolg in Braunschweig eingefahren und sich in der Tabelle etwas Luft verschafft.

Rotenburg – Als Centerin Jenna Cotter knapp anderthalb Minuten vor dem Ende mit ihrem Dreier bereits den Endstand erzielte, gab es keinen Zweifel mehr am vierten Saisonsieg der Avides Hurricanes in der 2. Basketball-Bundesliga der Damen. Mit dem 72:61 (41:27) im Niedersachsen-Derby bei Eintracht Braunschweig entfernte sich das Team von Christian Greve tabellarisch weiter vom langjährigen Rivalen sowie den letzten drei Plätzen und bleibt in Schlagdistanz zum angepeilten achten Rang. „Das war ein sehr deutlicher Schritt vorwärts“, freute sich der Coach.

Es war ein Start-Ziel-Sieg der Hurricanes, die nicht ein einziges Mal zurücklagen, auch wenn sie aufgrund von Flüchtigkeitsfehlern mehrmals einen halbwegs komfortablen Vorsprung einbüßten, statt diesen auszubauen. Gleich dreimal kam Braunschweig im letzten Viertel bis auf vier Zähler heran, „aber wir haben trotzdem nie die Kontrolle abgegeben, es geschafft, weiter da zu sein und das Tempo hochzuhalten“, betonte Greve. Und das, obwohl sein Team nur zu acht war, nachdem Melda Tölle kurzfristig ausgefallen war.

Nicht erst beim Blick auf den Statistikbogen fiel eine Hurricanes-Akteurin besonders auf: Caroline Schwarz kam auf einen Effektivitätswert von 21, dem höchsten in ihrem Team, weil die 25-Jährige bei ihren vier Zweiern und einem Dreier eine 100-Prozent-Quote aufwies und zudem noch fünf Rebounds und zwei Steals beisteuerte. „Das war ein richtig gutes Spiel von ihr. Vor allem ihre defensive Arbeit muss man noch mehr hervorheben“, lobte Greve den Small Forward. Und der Coach verriet, dass Schwarz eine Art Spezialauftrag hatte, denn sie sollte sich hauptsächlich um die Verteidigung der US-Amerikanerin Brandy Huffhines kümmern. „Die hat sie gut bearbeitet, was man nicht gleich an den Stats sieht“, meinte Greve. Huffhines blieb mit zwölf Punkten deutlich unter ihrem Schritt.

Braunschweig versuchte es dabei immer wieder mit Distanzwürfen – es war auch das einzige Mittel, mit denen die Eintracht gegen die Hurricanes Nadelstiche setzte. Von 28 Dreierversuchen landeten elf im Korb. Die Hurricanes benötigten für ihre neun erfolgreichen Dreier wiederum 23 Versuche. Der Reboundvergleich ging zwar knapp mit 36:32 an die Gastgeberinnen, doch letztlich waren die Hurricanes das stärkere Team. „Offensiv haben wir es sehr gut ausgespielt, spielerisch war es deutlich besser als zuletzt“, betonte Greve. Ihm gefiel „die Art und Weise, wie wir den Ball und uns bewegt haben“. Die Maßnahmen im Training hätten „gefruchtet“. Beste Scorerin seines Teams war dabei die Amerikanerin Kendall Nead mit 17 Punkten.

(Freese, Rotenburger Kreiszeitung)

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