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2. Bundesliga Nord

Oberligist gegen Zweitligist: Hurricanes starten im DBBL-Pokal

verfasst von AVIDES Hurricanes

Im zweiten Test verloren die Hurricanes deutlich gegen Erstligist Hannover. Für den Pflichtspielauftakt reisen sie nun in den hohen Norden.

Rotenburg – Allmählich geht es für die Avides Hurricanes in die heiße Phase der Vorbereitung. Am Mittwochabend bestritt der Basketball-Zweitligist seinen zweiten Test und verlor diesen deutlich mit 41:113 (19:64) gegen den klassenhöheren TK Hannover. Das erste Pflichtspiel im DBBL-Pokal steht für die Mannschaft von Coach Christian Greve nun am Sonntag (16 Uhr) auf dem Plan. Dafür tritt sie die 160 Kilometer lange und rund zwei Stunden dauernde Fahrt zum schleswig-holsteinischen Oberligisten TuS Nortorf an.

Für die Hurricanes wird es eine Reise ins Unbekannte. „Über Nortorf weiß ich wenig bis gar nichts, obwohl ich aus Schleswig-Holstein komme. Ich habe da noch nie Spiele bestritten“, erzählt Greve und führt aus: „Die Spielerinnen und das gesamte Set-up sind mir unbekannt. Ich habe versucht, über die Scouting-Apps ein paar Informationen herauszufinden. Ich bin da aber nicht extra hingefahren. Das kann ich zeitlich gar nicht leisten.“ Bekannt ist zumindest, dass die Norddeutschen amtierender Oberliga-Vizemeister und Landespokalsieger sind. Über letzteren Wettbewerb qualifizierten sie sich für die erste Runde des DBBL-Pokals.

Während diese Partie für die Nortorferinnen ein Highlight sein dürfte, wird sie für die Hurricanes laut Greve „nicht unser wichtigstes Spiel“. Stattdessen wolle er die Pokalbegegnungen nutzen, um sich weiter einzuspielen. „Wir konzentrieren uns auf unsere Entwicklung“, meint der Gästecoach, der auf die privat verhinderte Melda Tölle und womöglich auch auf Katharina Newton verzichten muss, und hofft dennoch auf ein Weiterkommen. In einer möglichen zweiten Runde würde es sein Team am darauffolgenden Wochenende in eigener Halle mit dem Klassenrivalen Eimsbütteler TV um Ex-Spielerin Leonie Rosemeyer zu tun bekommen.

Wiederum gegen ein Team aus dem Oberhaus absolvierten die Hurricanes am Mittwoch ihren zweiten Test und gerieten bereits früh mit 0:7 in Rückstand (3.). Neuzugang Serena Manala erhöhte für ihre Hannoveranerinnen auf 20:2 (7.). Im zweiten Viertel gelang es auch den ohne Tölle und Caroline Schwarz angetretenen Gästen, sich offensiv hin und wieder durchzusetzen und zu punkten, sodass es zur Halbzeit 19:64 stand. Ihren Vorsprung bauten die Gastgeberinnen auch nach der Pause aus. 65 Zähler betrug dieser nach einem Zwei-Punkt-Wurf des kanadischen Neulings Lashae Dwyer zum 88:23 (29.). „Im letzten Abschnitt hat Hannover die Bankspielerinnen vermehrt gebracht und die Intensität ein bisschen herausgenommen“, berichtete Greve. Folglich sah er, wie seiner Mannschaft wie schon gegen Ende des ersten Durchgangs die eine oder andere gute Offensivaktion gelang. „Trotz der 113 kassierten Punkte war die Einstellung in der Defense okay“, stellte der Hurricanes-Coach fest und ergänzte: „Wir konnten uns gegen ein sehr gutes Team präsentieren. Das war ein guter Test für uns.“

(Neddermann, Rotenburger Kreiszeitung)

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