Nur die Freiwürfe passen beim 53:94 der Hurricanes
Ein Klassenunterschied: In Leverkusen kassieren die Hurricanes ihre höchste Saisonniederlage. Dabei gelingt Pia Mankertz ungewohnterweise kein Punkt.
Scheeßel – Zum Schluss war es ein offener Schlagabtausch – allerdings nur im letzten Viertel, das die Avides Hurricanes mit 26:23 gewannen. „Irrelevant“, nannte es Christian Greve, denn der Trainer sah in der 2. Basketball-Bundesliga der Damen ein über weite Strecken unterlegenes Team, das beim Tabellenzweiten Wings Leverkusen mit 53:94 (20:47) verlor – die höchste Saisonniederlage.
„Das waren zwei Ligen, die da gegeneinander gespielt haben. Leverkusen hat eine unfassbar hohe Intensität aufs Feld geschmissen“, beobachtete Greve. Auf dem Feld bekam das vor allem Pia Mankertz zu spüren, der völlig ungewohnt nicht ein Korb gelang. „Die haben es Pia sehr schwer gemacht und sie so verteidigt, dass es für sie nicht möglich war, zu scoren“, verdeutlichte der Coach. Am Ende punkteten Nele Gleitsmann mit 13 Zählern (davon drei Dreier) und die US-Amerikanerin Kendall Nead (ebenfalls 13) am besten. Auch Caroline Schwarz scorte zweistellig (11). Positiv war außerdem die Freiwurfquote der Hurricanes, die bei außergewöhnlichen 93 Prozent lag. Nur Jenna Cotter verfehlte einmal den Korb.
„Leverkusen hat uns vor Probleme gestellt, was deutlich an der Turnover-Zahl zu sehen ist“, verwies Greve auf 29 Ballverluste. „Wir sind überhaupt nicht in unseren Rhythmus gekommen und haben auch zu wenig gegengehalten, um ein knapperes Ergebnis zu erzielen“, lautete das Fazit des Trainers.
(Freese, Rotenburger Kreiszeitung)