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2. Bundesliga Nord

Nervenschlacht um die zweite Liga: Hurricanes kämpfen im Play-down-Finale gegen Eimsbüttel um Klassenerhalt

verfasst von AVIDES Hurricanes

Trainer Christian Greve setzt auf Routine und Vertrauen. Im Play-down-Finale in Rotenburg will sein Team offensiv smarter und abgestimmter auftreten.

Rotenburg – Die letzte Chance nutzen! Das ist das Ziel der Avides Hurricanes. Die Zweitliga-Basketballerinnen aus Rotenburg stehen nach dem knappen Erfolg in der ersten Runde der Play-downs gegen Eintracht Braunschweig nun vor den entscheidenden zwei Partien, in denen es um alles oder eben nichts geht. Der Sieger im Duell mit dem Eimsbütteler TV darf auch nächste Saison in der zweiten Basketball-Bundesliga auflaufen, während das Verlierer-Team den Gang in die Regionalliga antreten muss. Der Auftakt findet am Freitag ab 15 Uhr in der Sporthalle der Pestalozzischule in Rotenburg statt.

„Es wird genauso schwer wie gegen Braunschweig. Wir gehen mit fast den gleichen Voraussetzungen rein“, erklärt Christian Greve, Trainer der Hurricanes, der hofft, dass die in der ersten Play-down-Runde zu spürende Nervosität seiner Mannschaft vielleicht etwas geringer ausfallen wird. „Wir wissen jetzt, worum es geht. Diese Spiele sind entscheidend.“

Trotz des enormen Drucks verspüre Greve prinzipiell immer eine Freude, wenn es auf die Platte geht. „Ich habe mittlerweile eine gewisse Routine und Lockerheit, die mich in meiner Fokussierung nicht ablenkt“, schildert der 51-Jährige. Im Vergleich zu den beiden Braunschweig-Spielen will Greve „die Abstimmung verfeinern“ und „in der Offensive smarter sein“. Ansonsten verändere er aber nicht besonders viel. „Es geht darum, dem Team zu vertrauen. Das Vertrauen habe ich und versuche ich zu zeigen.“

Gegner Eimsbüttel „ist ein eingespieltes Team“, meint Greve, weiß aber gleichzeitig, dass die Leistung dieses Teams stark abhängig von Leonie Rosemeyer und Paula Alvarez Llorian ist. „Es sind die entscheidenden Spielerinnen, deren Wirkungskreise wir eindämmen müssen“, so Greve.

Für das Rückspiel wünscht er sich im besten Fall „einen Sieg mit guter Differenz“. Prinzipiell gehe es aber vor allem darum, „unser Spiel spielen zu können“. Personell kann Greve für Teil eins der „Endspiele“ aus dem Vollen schöpfen.

(Göbel, Rotenburger Kreiszeitung)

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