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2. Bundesliga Nord

Immer tiefer im Abstiegsstrudel: Hurricanes verlieren das Kellerduell

verfasst von AVIDES Hurricanes

Aufgrund eines schwachen ersten Viertels kassieren die Hurricanes in Oberhausen die nächste Pleite. Bitter: Auch der direkte Vergleich geht an den Rivalen.

Rotenburg – Nächster deftiger Dämpfer im Abstiegskampf für die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes: Eine liga-untaugliche Leistung im Auftaktviertel hat das siebenköpfige Team von Christian Greve nicht kompensieren können. „Wir hatten uns viel vorgenommen, aber nahezu nichts wurde umgesetzt“, betonte der Coach nach der 74:88 (36:43)-Pleite seines Tabellenelften im Kellerduell bei New Basket Oberhausen. Statt am Konkurrenten vorbeizuziehen, verloren die Hurricanes auch noch den direkten Vergleich. „Die Situation ist deutlich schlechter geworden“, wusste Greve.

Der ganze Auftritt war unterm Strich eine einzige Enttäuschung – „vom Ergebnis und von der Art und Weise, wie wir gespielt haben“, räumte Greve ein. „Wir haben es uns selbst schwer gemacht und Oberhausen zu vielen Sachen eingeladen.“ Die Hurricanes standen viel zu weit von den Gegenspielerinnen weg und ermöglichten Oberhausen so etliche Distanzwürfe, obwohl der Coach davor gewarnt hatte. Dennoch kam allein Jarla Müller zu 15 Dreierversuchen, von denen sie sieben verwandelte. Am Ende standen 29 Punkte für den Point Guard in der Statistik.

Zudem war das Reboundverhalten der Gäste insbesondere im ersten Viertel unterirdisch, fast jeder zweite Ball landete in des Gegners Händen. Allein in den ersten zehn Minuten sammelte Maja Manten acht Rebounds ein, am Ende waren es 20! „Jenna Cotter war allein auf weiter Flur“, nahm Greve seine Centerin in Schutz. „Der Rest hat häufig nur zugeschaut.“ Ungewohnt harte Kritik, doch letztlich war es auch der vielleicht schwächste Auftritt in dieser Saison.

Neben Cotter musste auch Kapitänin Pia Mankertz wieder einmal die vollen 40 Minuten durchziehen. „Ich weiß, dass ich sie in solchen Situationen und Spielen brauche“, erklärte Greve. Nach einem 31:16 für Oberhausen nach dem ersten Viertel stellte Greve auf eine Zonenverteidigung um. Manten baute den Vorsprung auf 36:16 aus (13.), ehe die Hurricanes eine ihrer wenigen guten Phasen nutzten, um durch einen Dreier von Anna Lena Skeib auf 36:43 zur Pause zu verkürzen.

Mit einem Dreier-Buzzerbeater von Mankertz waren die Hurricanes auch am Ende des dritten Viertels noch dran – 58:64. Es folgte jedoch ein 9:0-Run von Oberhausen. Skeib brachte ihr Team mit zwei Dreiern noch einmal heran, Kendall Nead verkürzte per Freiwurf auf 67:73 (35.), dann mussten die Hurricanes endgültig abreißen lassen. „Wir wussten, dass eine unfassbare Energieleistung nötig sein würde, um das zu korrigieren, was wir im ersten Viertel veranstaltet haben“, merkte Greve an. „Aber wir haben nie wirklich ins Spiel gefunden.“

(Freese, Rotenburger Kreiszeitung)

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