Hurricanes kommen im Pokal ohne Mühe eine Runde weiter
Beim Oberligisten Nortorf haben die Hurricanes zunächst noch Probleme mit der Zonenverteidigung, fangen sich dann aber und gewinnen deutlich.
Rotenburg – Der Oberligist TuS Nortorf war für die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes am Sonntag kein Stolperstein. In der ersten Runde des DBBL-Pokals setzte sich der nur zu siebt angetretene Favorit gleich mit 112:30 (42:19) beim schleswig-holsteinischen Pokalsieger durch. „Jede hat ihren Job gut gemacht, alle haben zweistellig getroffen“, stellte Coach Christian Greve hinterher fest. Sein Team empfängt nun in der nächsten Runde den Ligarivalen Eimsbütteler TV am Samstag (18.30 Uhr) in der Pestalozzihalle. Es ist das Team von Ex-Hurricanes-Spielerin Leonie Rosemeyer. „Das ist zwar nicht das wichtigste Spiel der Saison, aber wir können sehen, wo wir stehen“, betonte Greve bereits.
In Nortorf benötigte sein Team eine gewisse Anlaufzeit. „Wir mussten 40 Minuten gegen die Zone spielen. Das hätte ich als deren Trainer auch so gemacht. Wir hatten es erwartet, mussten da aber erst mal reinkommen“, schilderte Greve. Ohne Katharina Newton und Melda Tölle sowie die nach ihrem Kreuzbandriss noch nicht wieder fitte Anna Gerken waren die Hurricanes mit einem Mini-Aufgebot angetreten. Neben den beiden US-Amerikanerinnen Jenna Cotter und Kendall Nead bildeten Pia Mankertz, Caroline Schwarz und Anna Lena Skeib die Starting Five. „In der zweiten Liga werden wir nicht so viel Zone sehen, aber dafür hat es uns auf jeden Fall geholfen“, meinte Greve, dessen Team das erste Viertel mit 23:9 für sich entschied und bis zur Pause in der recht engen Halle noch ein paar Probleme hatte. „Wir waren am Anfang zu zögerlich in der Verteidigung. Das haben wir nachher besser hinbekommen.“
Unter dem Korb ist es recht voll
Insbesondere im dritten Viertel, das mit 41:9 an die Gäste ging, fuhr der Zweitligist die Intensität hoch, wie der Trainer berichtete. Dadurch kamen die Hurricanes auch zu mehr Fast-Breaks und offenen Abschlüssen. Unter dem Korb war es hingegen für Centerin Jenna Cotter lange Zeit recht voll. „Aber da ist eine Entwicklung zu sehen“, erklärte Greve und sah zudem viele Würfe von außen. Insgesamt zehn Dreier fielen durch das Netz.
Flügelspielerin Kendall Nead war mit 19 Punkten (darunter drei Dreier) am Ende beste Werferin, Cotter folgte mit 18 Punkten. Auch Caroline Schwarz, Luise Linke (beide 17) sowie Nele Gleitsmann (16) waren ähnlich erfolgreich.
(Freese, Rotenburger Kreiszeitung)