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2. Bundesliga Nord

Hurricanes kassieren auch in Göttingen eine deutliche Niederlage

verfasst von AVIDES Hurricanes

Nach vielen Turnovers und schwacher erster Hälfte will Trainer Greve beim Heimspiel gegen Hürth eine Reaktion sehen.

Rotenburg – Auch die Veilchen Ladies der BG 74 Göttingen waren eine Nummer zu groß für die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes. Am zweiten Spieltag gab es in der Universitätsstadt folglich mit 53:83 (22:47) die zweite deutliche Niederlage für Kapitänin Pia Mankertz und ihre Mitstreiterinnen. Der Vorjahres-Erstligist und Titelanwärter präsentierte sich vor allem in der ersten Halbzeit als zu stark, wobei den Hurricanes auch unglaublich viele und teils haarsträubende Fehler unterliefen.

„Die sind noch stärker als Leverkusen. Wenn die nicht Meister werden, dann weiß ich es auch nicht“, lobte Hurricanes-Coach Christian Greve die dominanten Göttingerinnen. Er wusste aber ebenso: „Wie wir aufgetreten sind, das war nichts. Das war nicht die Intensität, die wir brauchen, nicht die Cleverness. Wir haben sie eingeladen. Auf Normallevel hat keiner richtig performt.“ Bis zur Pause war es ein enttäuschender Auftritt der Hurricanes, die es in dieser Konstellation und mit dieser Leistung schwer haben dürften, die Play-offs der besten vier Teams zu erreichen. Göttingens großes Manko in der Anfangsphase: Von neun Dreierversuchen fiel keiner durch das Netz. So kamen die Hurricanes nach einem 0:7-Rückstand (3.) in nur 35 Sekunden zum 6:7 durch Luise Linke (7.). Den ersten Ausgleich durch Katharina Newton zum 12:12 (10.) beantwortete US-Profi Sophia Phillips aber mit dem ersten erfolgreichen Distanzwurf zum 15:12 unmittelbar vor dem Viertelende.

Letztlich brach das zweite Viertel den Hurricanes das Genick, denn nun traf Göttingen die Dreier – im Gegensatz zu den Gästen, die sich zudem einfache Ballverluste erlaubten. „Da waren Turnovers dabei, die unerklärlich sind“, fand Greve. Zur Pause stand es bereits 47:22.

Erst in der 24. Minute gelang Anna Lena Skeib der erste erfolgreiche Dreier für ihr Team. Es war gleichzeitig auch die beste Phase der Hurricanes, die mit zwei weiteren Dreiern durch Nele Gleitsmann und Pia Mankertz sowie einem Korbleger von Linke bis auf 41:61 zum Viertelende verkürzten und diesen Durchgang mit 19:14 für sich entschieden. „Positiv ist: Wir haben die Köpfe nicht hängenlassen“, bemerkte Greve. Unterm Strich waren die Hurricanes jedoch hoffnungslos unterlegen, verloren den Steal-Vergleich mit 7:27 und leisteten sich gleich 33 Turnovers. Göttingen kam auf 13. Beste Scorerin war die Portugiesin Ana Teresa Leal Faustino, die 28 Punkte für ihre Veilchen erzielte.

„Wir richten den Fokus auf Sonntag und fangen vielleicht noch mal bei null an“, blickte Greve auf die Heimpartie um 15 Uhr (Pestalozzihalle) gegen Aufsteiger Hürther BC. Was er von seinem Team erwartet, ist klar: „Eine Reaktion!“

(Freese, Rotenburger Kreiszeitung)

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