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2. Bundesliga Nord

Hurricanes-Heimauftakt: Bursch und Linke laden zur Gala

verfasst von AVIDES Hurricanes

Die neue Amerikanerin und der Youngster überzeugen beim 91:68 gegen Eimsbüttel. Ärgern kann die Gastgeberinnen nur eine Ex-Spielerin.

Rotenburg – Die „neuen“ Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes haben Werbung in eigener Sache betrieben und rund 150 Zuschauer in der Pestalozzihalle in Rotenburg begeistert. Im ersten Heimspiel der neuen Saison zeigte das Team von Trainer Christian Greve einen beherzten Auftritt und setzte sich am Ende souverän mit 91:68 (37:33) gegen den Eimsbütteler TV durch. Vor allem die US-Amerikanerin Destinee Bursch mit 27 Punkten (davon fünf Dreier) sowie Youngster Luise Linke mit ihrem Double-Double, bestehend aus 19 Punkten und 19 Rebounds, drückten der Partie ihren Stempel auf. Auch Kapitänin Caroline Schwarz punktete zweistellig (15).

„Das, was wir die meiste Zeit gezeigt haben, hat mir sehr gut gefallen“, meinte Greve, wenngleich er Potenzial erkannte, das noch auszuschöpfen ist: „Es gab Sachen, die wir noch nicht ganz on point machen. Wenn wir im Halbfeld ein bisschen deutlicher werden, sind wir noch einen Schritt weiter. Auch defensiv gibt es was zu bemängeln, aber das sind Kleinigkeiten.“ Letztlich hielten die Hurricanes in einer intensiven Partie nicht nur mit, sondern bestimmten über weite Strecken das Spiel auch dank ihres Tempos. „Wir waren unfassbar schnell und haben den Abschluss gesucht“, bemerkte der Coach.

Dreierjubel auf der Bank der Hurricanes. © Freese

Er hatte nach dem Umbruch des Teams eine nicht unerwartete Starting-Five gewählt. Neben den aus der vergangenen Saison verbliebenen Luise Linke, Caroline Schwarz und Nele Gleitsmann bot er seine neuen US‑Profis Nabaweeyah McGill und Destinee Bursch auf. Bursch übernahm dabei die Rolle von Pia Mankertz, die ihre Karriere beendet hatte und die Partie von der Tribüne aus verfolgte. Bursch urteilte hinterher: „Unser erstes Heimspiel war großartig. Tolle Stimmung, eine großartige Gemeinschaft – und ich glaube, wir haben gezeigt, wie gut wir zusammenspielen können.“

Nur eine ärgerte die Hurricanes in der ersten Halbzeit immer wieder: Leonie Rosemeyer. Die frühere Hurricanes-Spielerin eröffnete nicht nur mit einem Dreier das Spiel, sondern schenkte den Hurricanes allein vier davon im ersten Viertel ein und brachte Eimsbüttel damit beim 17:16 kurzfristig wieder in Führung. „Es gab vorher zwei Themen in der Kabine. Eines davon war Leonie. Sie hat es herausragend gemacht, aber das wussten wir und haben sie machen lassen“, monierte Greve. Ab dem zweiten Viertel war seine Defense dann aber enger an Rosemeyer dran. Nach 20 Punkten in der ersten Halbzeit kam der Forward nach der Pause nur noch zu acht Zählern.

Augenkontakt: Point Guard Destinee Bursch (l.) im Duell mit Lucie Keune. © Freese

Zwar lagen die Hurricanes im zweiten Viertel stets vorn, doch entscheidend davonziehen konnten sie bis zur Pause noch nicht – 37:33. Das gelang dann mit dem Wiederanpfiff, als vor allem Linke mit sechs Punkten und Bursch mit zwei Dreiern am Stück auf 49:35 stellten (25.). Die gerade eingewechselte Krystsina Bairak erhöhte per Zweier und Freiwurf auf 57:40 (28.) und auch die zweite Phase ohne Profi auf dem Feld überstanden die Hurricanes, ohne in Gefahr zu geraten. Im letzten Viertel bauten die Hurricanes den Vorsprung sogar noch aus, auch weil Caroline Schwarz hier zwei ihrer drei Dreier einnetzte. Den Schlusspunkt setzte Youngster und Neuzugang Paula Sattelkau mit einem Distanztreffer zum 91:68. Greves Fazit: „Die Energie ist da. Es macht wirklich Spaß!“

(Freese, Rotenburger Kreiszeitung)

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