Hurricanes gewinnen in Braunschweig

Die Braunschweigerinnen machten es den Avides Hurricanes deutlich schwerer im Vergleich zu den vergangenen Gegnerinnen. Am Ende behielten die Gäste aber die Oberhand.

Rotenburg – Es war das Topspiel der 2. Basketball-Bundesliga: Die Avides Hurricanes gastierten beim noch ungeschlagenen Konkurrenten Eintracht Braunschweig und „behielten im Niedersachsen-Duell die Oberhand“, freute sich Coach Christian Greve über den 68:63 (40:31)-Sieg.

Seine Ansage nach der vergangenen Partie gegen die Bender Baskets Grünberg (98:55), Janina Schinkel solle auch die Versuche für einen Dreier nehmen, wirkte. „Sie hat nach ihrer Einwechslung alle ihre Punkte mit Dreiern gemacht“, sah sich ihr Trainer bestätigt. Der Guard kam auf neun Zähler.

Auch Pia Mankertz (drei Dreier), Toshua Leavitt (zwei) und besonders Leonie Rosemeyer gegen ihren Heimatverein (sechs) zeigten ihre Klasse bei den Distanzwürfen. Greve wollte zwar niemanden besonders herausheben, da „keine schlecht gewesen ist“, jedoch war er bei Rosemeyer voll des Lobes: „Sie stellt sich in den Dienst der Mannschaft und füllt die ungewohnte Position von Anacia (Wilkinson, Anm. d. Red.) gut aus.“ Zudem sprachen 23 Punkte – mit Abstand die meisten der Hurricanes – eine deutliche Sprache.

Weniger rund lief es mit dem Scouting. „Das gab es auch schon während des Spieles nicht“, berichtete Greve, der für die Nachbetrachtung somit „mit den Eindrücken von vor Ort auskommen musste“.

Davon gab es jedoch so einige. „Wir haben in der Offense immer mal wieder den Faden verloren und haben mehr Fehler als zuletzt gemacht“, meinte der Coach. Jedoch habe sein Team den Kampf gegen ein zu Beginn robustes Team angenommen und sich aus der Vorteilslage einer Führung nicht herausbringen lassen. Die erspielten sich die Hurricanes nach einem ausgeglichenen ersten Viertel besonders im zweiten und ließen sie sich nicht mehr nehmen.

(Rotenburger Kreiszeitung)