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2. Bundesliga Nord

Spitzenreiter eine Nummer zu groß

verfasst von gruenberg@dbbl.de

2.  Liga Frauen: Grünberg verliert 51:81 in Göttingen, enttäuscht aber nicht

Die erwartete hohe Hürde konnten die Bender Baskets Grünberg am Sonntag nicht aus dem Weg räumen. Beim noch immer ungeschlagenen Spitzenreiter BG Veilchen Ladies Göttingen setzte es für die personell dezimiert angereisten Mittelhessinnen in der 2. Basketball-Bundesliga (Nord) eine deutliche 51:81 (22:45)-Niederlage. Für die Gastgeberinnen war es im 19. Saisonspiel der 19. Sieg – ein Start-Ziel-Erfolg gegen kämpferische, aber über weite Strecken überforderte Gallusstädterinnen.

„Es war superschwer. Ich bin immer ein Fan davon, sich auf die Mädels zu konzentrieren, die da sind – und die haben es auch super gemacht“, betonte Baskets-Headcoach Patrick Unger, der nur mit acht Korbjägerinnen nach Göttingen gereist war. Unter anderem wichtige Akteurinnen und Scorerinnen wie Charlotte Kohl und Sarah Lückenotte mussten dieses Mal passen.

Die Partie begann aus Grünberger Sicht denkbar ungünstig. Göttingen legte mit aggressiver Verteidigung und hoher Trefferquote los, während die Gäste zunächst keinen Rhythmus fanden. Nach sechs Minuten stand es bereits 13:2, wenig später 15:6 (4.). Zum Ende des ersten Viertels hatten sich die Veilchen Ladies auf 27:12 (10.) abgesetzt. „Am Anfang haben wir etwas geschlafen, das war ärgerlich. Da waren wir noch nicht auf der Höhe – und gegen solch einen Gegner wird es dann wirklich hart“, analysierte Unger. Auch im zweiten Abschnitt blieb Göttingen dominant. Die Gastgeberinnen bewegten den Ball schnell, kamen immer wieder zu freien Abschlüssen und trafen hochprozentig. Grünberg tat sich offensiv schwer, produzierte insgesamt 25 Ballverluste. Über 33:14 (14.) zogen die Veilchen bis zur Pause auf 45:22 (20.) davon.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am grundsätzlichen Kräfteverhältnis wenig. Göttingen erhöhte zwischenzeitlich auf 53:23 (23.) und baute den Vorsprung bis zum Ende des dritten Akts auf 67:33 (30.) aus. Zwar gab es immer wieder kleine Läufe der Baskets, doch der Staffel-Primus aus Niedersachsen hatte stets die passende Antwort parat. Im Schlussabschnitt zeigte Grünberg noch einmal Moral und entschied das vierte Viertel mit 18:14 für sich. Am klaren 81:51-Endstand änderte das nichts mehr. „Es war gut, hat trotzdem Spaß gemacht“, sagte Unger, der den Blick direkt nach vorn richtete: „Jetzt kommen wichtige Spiele.“ Der volle Fokus liegt zunächst auf dem nächsten Heimspiel: Am Sonntag (16.30 Uhr) empfangen die Baskets den Tabellenzwölften Eintracht Braunschweig.

Bender Baskets Grünberg: E. Kramer (13/1), Baker (7/1), Adaszewska (7), Drescher (6/1), Popp (6), Schlebusch (6), Quapil (4), P. Kramer (2).

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