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2. Bundesliga Nord

Rhythmus und Spiel verloren

verfasst von gruenberg@dbbl.de

Basketball Grünberger Zweitliga-Damen 70:80 gegen Eimsbüttel – Nun in den Playdowns

n der Theo-Koch-Schulsporthalle verlor das Team am Samstag gegen den TV Eimsbüttel mit 70:80, obwohl Grünberg zur Halbzeit noch mit 48:40 geführt hatte. Damit schließen die Grünbergerinnen die Hauptrunde mit 8:16 Siegen auf Rang zehn ab und müssen nun in die Playdowns. Dort treffen sie erneut auf Eimsbüttel – zunächst in Grünberg, eine Woche später folgt das Rückspiel in Hamburg.

Aus Sicht der Gastgeberinnen begann die Partie zunächst nach Wunsch. Grünberg spielte mit viel Tempo, traf gute Entscheidungen und suchte konsequent den Weg zum Korb. Nach einem 4:0 durch Emma Kramer setzte sich das Team über 8:3 und 13:3 weiter ab, ehe ein Steal mit anschließendem Fastbreak-Layup von Luisa Popp das 15:3 brachte. Auch danach blieb Grünberg dran, und ein 8:0-Lauf zum Ende des ersten Viertels sorgte für eine verdiente 23:11-Führung.

Im zweiten Viertel deutete zunächst vieles auf einen gelungenen Abschluss der Hauptrunde hin. Charlotte Kohl traf früh, verwandelte anschließend zwei Freiwürfe nach einem Schnellangriff und erhöhte auf 28:11. Kurz darauf stand es sogar 30:13, und nach einem Dreier von Sarah Lückenotte lag Grünberg mit 18 Punkten vorne (35:17). In dieser Phase kontrollierten die Bender Baskets das Spielgeschehen klar und wirkten entschlossener als die Gäste.

Doch Eimsbüttel ließ sich nicht abschütteln. Über Freiwürfe, zweite Chancen und schnelle Gegenangriffe arbeiteten sich die Hamburgerinnen Schritt für Schritt heran. Zur Halbzeit war der Vorsprung der Grünbergerinnen auf 48:40 geschrumpft, was bereits zeigte, dass die Partie noch offen war.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich das Spiel zunächst in eine andere Richtung. Eimsbüttel verkürzte weiter, doch Grünberg hatte noch die passenden Antworten und setzte sich im dritten Viertel sogar noch einmal auf 54:45 ab. Es sah kurz so aus, als könnten die Bender Baskets das Spiel wieder stabilisieren. Doch Hamburg, angeführt von Leonie Rosemeyer, blieb hartnäckig, fand offensiv zunehmend bessere Lösungen und verkürzte bis zur letzten Viertelpause wieder auf 59:61.

Im Schlussabschnitt war die Partie dann völlig offen – und hier verlor Grünberg endgültig den Rhythmus. Das Team spielte offensiv zu langsam, leistete sich zu viele Ballverluste und fand defensiv keinen Zugriff mehr. Dadurch kam Eimsbüttel immer wieder zu einfachen Abschlüssen am Korb. Die Hamburgerinnen nutzten das konsequent, gewannen das letzte Viertel deutlich mit 21:9 und drehten die Partie klar zu ihren Gunsten.

Co-Trainer Tim Michel zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht darüber, dass die Hauptrunde mit einer Niederlage beendet wurde, da man sich ein anderes Ergebnis erhofft hatte. Besonders kritisch sah er die zweite Halbzeit, in der das Team den Faden verlor, zu langsam spielte, defensiv nicht mehr präsent war und zu viele einfache Punkte zuließ. Positiv sei jedoch, dass die Mannschaft erkannt habe, worauf es in den Playdowns ankommen werde.

Diese beginnen am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr in der Theo-Koch-Schulsporthalle – erneut gegen Eimsbüttel. Das Rückspiel findet am 26. April in Hamburg statt.

Bender Baskets Grünberg: Seegräber (8/2), P. Kramer, Drescher, Lückenotte (8/2), Popp (4), E. Krämer (12/2), Graf (9/2), Schlebusch (2), Kohl (14/1), Quapil (7), Adaszewska (6).

Quelle: Gießener Allgemeine

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