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2. Bundesliga Nord

Knackpunkt im dritten Viertel: Bender Baskets-Serie reißt bei ChemCats

verfasst von gruenberg@dbbl.de

Die Bender Baskets Grünberg haben in der 2. Basketball-Bundesliga der Damen in Chemnitz verloren. Die Serie aus fünf Siegen in Folge ist damit futsch.

Die Siegesserie ist gerissen. Und der Dämpfer fiel deutlicher aus, als es sich phasenweise auf dem Feld anfühlte: Nach zuvor fünf Erfolgen nacheinander verloren die Bender Baskets Grünberg in der 2. Basketball-Bundesliga (Nord) der Frauen beim Playoff-Aspiranten ChemCats Chemnitz mit 67:81 (34:41). Entscheidend war ein drittes Quarter, in dem die Gastgeberinnen den Druck erhöhten und die Gallusstädterinnen offensiv zu selten zu klaren Abschlüssen kamen.

„Wir sind etwas nervös ins Spiel gestartet, waren gefühlt immer einen Schritt zu langsam“, ordnete Grünbergs Co-Trainer Tim Michel ein. Das zeigte sich früh unter den Körben: Chemnitz suchte konsequent den Weg in die Zone, während Grünberg offensiv zunächst über Einzelaktionen und zweite Chancen im Spiel blieb. Trotzdem gestalteten die Baskets den Auftakt eng – nach ausgeglichenen Minuten ging es mit einem 19:21 (10.) aus Grünberger Sicht ins zweite Viertel.

In Abschnitt zwei kippte das Spiel, trotz eines anfänglich guten Starts der Gäste (21:24, 12.), merklich. Chemnitz bekam mehr Zugriff, Grünberg fand zu selten Rhythmus, um die Gastgeberinnen zu stressen. Auch wenn die Baskets zwischenzeitlich dranblieben, wuchs der Rückstand bis zur Pause auf sieben Punkte (34:41, 20.). „Wir haben sie defensiv eigentlich nie in den Griff bekommen“, so Michel – und meinte vor allem die Drives und die Präsenz in Korbnähe.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gallusstädterinnen, die Räume enger zu machen und die Mitte zu schließen. Doch die Sächsinnen reagierten: Mit besseren Quoten von außen und einer insgesamt stabileren Ballbewegung zogen die ChemCats davon. Der Knackpunkt lag im dritten Viertel, in dem Chemnitz zwischenzeitlich mit 22 Punkten in Front lag (65:43, 27.) und welches die Heimmannschaft letztendlich deutlich mit 25:13 gewann (66:47, 30.). In dieser Phase wurden die Baskets auch im eigenen Angriff hektischer, ließen einfache Punkte liegen und gerieten dann in den Tempodruck der Gastgeberinnen.

Erst im Schlussviertel fand Grünberg wieder besser in die Partie. Chemnitz war allerdings längst auf Kurs, verwaltete den Abstand, rotierte munter durch und ließ die Aufholjagd nicht mehr wirklich brenzlig werden. Dass die Baskets den letzten Abschnitt mit 20:15 gewannen, war am Ende vor allem Ergebniskosmetik. „In der ersten Hälfte haben wir die Drives nicht gut in den Griff bekommen, in der zweiten Hälfte haben sie von außen gut getroffen. Alles in allem ein verdienter Sieg, Chemnitz war die bessere Mannschaft an diesem Tag“, bilanzierte Michel.

Für Grünberg gilt es nun, die Lehren aus der Auswärtsniederlage schnell mitzunehmen und offensiv wieder häufiger in die eigenen Stärken zu kommen, bevor ein Gegner wie Chemnitz den Rhythmus diktiert. Am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) geht es für das Grünberger Teams von Cheftrainer Patrick Unger dann in eigener Halle gegen die Talents Bonn/Rhöndorf weiter.

Grünberg: Baker (17/3), Kohl (14/1), Adaszewska (8), Graf (8/1), Kramer (7/1), Quapil (6), Lückenotte (5/1), Schlebusch (2), Seegräber, Popp.

Quelle: Gießener Allgemeine

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