Grünberger Start-Ziel- Sieg
2. Liga Frauen: 92:63-Erfolg gegen Rotenburg/Scheeßel
Die Bender Baskets Grünberg haben im Kampf um den vorzeitigen Klassenerhalt in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga ein Ausrufezeichen gesetzt. Gegen den direkten Konkurrenten Hurricanes Rotenburg/Scheeßel feierten die Gallusstädterinnen am Sonntag einen 92:63 (45:27)-Sieg und wahren damit ihre Chance, den Playdowns aus dem Weg zu gehen. Die Gastgeberinnen starteten konzentriert, verteidigten aufmerksam und setzten sich früh ab. Über 12:8 (5.) und 16:8 (7.) bauten sie ihre Führung bis zum Ende des ersten Viertels auf 22:12 aus. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Mannschaft von Patrick Unger das klar tonangebende Team. Die Hurricanes fanden offensiv keinen Rhythmus, während Grünberg immer wieder zu guten Abschlüssen kam. Beim 33:18 (15.) hatten sich die Baskets bereits Luft verschafft, zur Pause stand ein klares 45:27 (20.).
Emma und Phebe Kramer verletzen sich
Und auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf nichts. Die Mittelhessinnen spielten druckvoll weiter, dominierten unter den Körben vor allem dank Charlotte Kohl (28 Punkten, elf Rebounds) und nutzten die Unsicherheiten des Gegners konsequent aus. Spätestens Mitte des dritten Viertels war die Partie vorentschieden. Vom 56:29 (25.) zogen die Gastgeberinnen bis zum Ende des Abschnitts auf 72:39 davon. Über 84:51 (35.) brachte Grünberg die Partie souverän mit 92:63 ins Ziel. „Ein Start-Ziel-Sieg. Der war so auch verdient“, bilanzierte Baskets-Headcoach Unger, der mit seinem Team am kommenden Wochenende spielfrei ist. Zwar waren die Hurricanes ohne ihren Trainer und ohne Spielmacherin und Leistungsträgerin Pia Mankertz angereist, doch den Grünberger Erfolg wollte Unger dadurch nicht relativieren: „Auch mit den beiden wären wir sicherlich als Favorit ins Spiel gegangen.“
Etwas getrübt wurde der klare Erfolg von zwei Verletzungssorgen: Emma Kramer zog sich nach Angaben von Unger eine Gehirnerschütterung zu, Phebe Kramer erlitt eine Nasenverletzung.
Grünberg: Kohl (28/1), Adaszewska (12), Lückenotte (10/2), Schlebusch (10/2), Baker (9/1), E. Kramer (8/2), Seegräber (6/2), Drescher (4), Quapil (4), Popp (1), P. Kramer, Bubel.
Quelle: Gießener Allgemeine