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2. Bundesliga Nord

Grünberg verliert Playdown-Hinspiel denkbar knapp – Aufholjagd im Schlussviertel

verfasst von gruenberg@dbbl.de

Das war knapp! Die Bender Baskets Grünberg haben im Playdown-Hinspiel der 2. Bundesliga gegen den Eimsbütteler Turnverband mit 77:78 das Nachsehen. Trainer Patrick Unger betont aber: „Wir haben noch mal 40 Minuten.“

Das erste Gefecht haben die Bender Baskets Grünberg verloren, den Klassenerhalt aber weiterhin fest im Blick. Im Hinspiel der ersten Playdown-Runde in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Nord unterlagen die Gallusstädterinnen dem Eimsbütteler Turnverband in der Theo-Koch-Schulsporthalle denkbar knapp mit 77:78 (38:37). Damit bleibt vor dem Rückspiel am Sonntag in Hamburg alles offen.

„Klar hätten wir lieber einen Sieg gehabt als eine Niederlage. Aber ich habe auch zu den Mädels gesagt: Wir haben nun Halbzeit und wir haben noch mal 40 Minuten zu spielen“, ordnete Grünbergs Headcoach Patrick Unger die Lage ein. Der Trainer sprach von der erwarteten schweren Serie: „Es muss jedem klar sein, dass es ein Kampf ist. So wie wir nicht runter wollen, will Hamburg es auch nicht.“

Die Gastgeberinnen begannen nervös, gerade in der Defensive. Nach einem ausgeglichenen Start zum 2:2 (3.) setzte sich der ETV Schritt für Schritt ab und lag mit 17:11 (10.) vorne. „Normal ist das erste Viertel mit unser bestes – und so läufst du dem Rückstand zunächst etwas hinterher“, so Unger.

Doch die Baskets fingen sich rechtzeitig. Vor allem im zweiten Abschnitt arbeiten sie sich zurück. Angeführt von Tonisha Baker, die in diesem Viertel elf Punkte erzielte, holten sie Punkt um Punkt auf. Über 23:25 (14.) und 29:29 (16.) gelang zunächst der Ausgleich, ehe Grünberg das Spiel drehte. Beim 35:34 (18.) waren die Baskets erstmals wieder vorn, mit einer knappen 38:37-Führung (20.) ging es schließlich in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die erwartet enge Partie. Im dritten Viertel wechselte die Führung mehrfach, ehe sich die Gäste wieder eine stärkere Phase leisteten. Über 44:44 (23.) und 50:51 (25.) blieb zunächst alles offen, dann setzte sich der ETV über 61:52 (28.) bis zum Ende des Abschnitts auf 67:56 (30.) ab. Vor allem Paula Alvarez Llorian übernahm bei den Hamburgerinnen immer wieder Verantwortung.

Auch im Schlussakt schienen die Nordlichter beim 77:68 (36.) auf der Siegerstraße. Doch Grünberg startete eine Aufholjagd. Baskets-Leistungsträgerin Charlotte Kohl drückte dem letzten Abschnitt mit neun Punkten ihren Stempel auf. Die Baskets verkürzten auf 72:78 (38.) und kamen in der Schlussphase tatsächlich noch einmal bis auf 77:78 heran. Zum ganz großen Umschwung reichte es jedoch nicht mehr.

„Wenn noch mal ein paar Würfe mehr fallen oder Lay-ups, dann sieht die Sache anders aus“, befand Unger. So aber nahmen die Gäste um ihre Topscorerin Paula Alvarez Llorian (23 Punkte) einen hauchdünnen Vorsprung mit ins Rückspiel. Dort wartet nun der angekündigte Showdown.

Bender Baskets Grünberg: Seegräber, P. Kramer, Drescher, Lückenotte (13/4), Popp, E. Kramer (9/1), Graf (3/1), Schlebusch (2), Kohl (26), Baker (22/1), Quapil, Adaszewska (2).

Quelle: Gießener Allgemeine

 

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