Wonach möchten Sie suchen?
2. Bundesliga Nord

Grünberg muss in die Playdowns

verfasst von gruenberg@dbbl.de

2. Basketball-Bundesliga: Rang acht nach 55:62-Niederlage bei BBC Osnabrück nicht mehr erreichbar

Die Bender Baskets Grünberg haben in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Nord eine Überraschung beim BBC Osnabrück lange in Reichweite gehabt, letztlich aber knapp verpasst. Beim 55:62 (37:31) zeigte das Team von Headcoach Patrick Unger vor allem in der ersten Hälfte einen couragierten Auftritt, brachte die starke Partie nach der Pause jedoch nicht ins Ziel. Durch die Niederlage und den parallelen Sieg von Oberhausen steht nun fest, dass Grünberg in die Playdowns muss. Die Top acht sind für die Gallusstädterinnen nicht mehr erreichbar.

Dabei hatte Grünberg zunächst genau das auf den Court gebracht, was es beim Favoriten benötigte: Aggressivität, Reboundstärke und eine disziplinierte Defensive. Die Gäste legten ein 6:0 (2.) vor. Anschließend sorgten Punkte von Charlotte Kohl, Emma Krämer und Hanna Adaszewska dafür, dass die Bender Baskets das erste Viertel mit 19:13 für sich entschieden.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Grünberg stabil. Ein Dreier von Frieda Schlebusch zum 22:15, ein weiterer von Krämer zum 25:17 (12.) und später Zähler von Kohl, Sarah Lückenotte und Svea Drescher brachten die Mittelhessinnen mit 32:24 (18.) nach vorn. Erst kurz vor der Pause verkürzte Osnabrück auf 33:37 (20.).

Auch nach dem Seitenwechsel hielt Grünberg zunächst dagegen. Allerdings glich Osnabrück beim 37:37 (23.) erstmals wieder aus und ging mit einer 50:49-Führung ins Schlussviertel. Dort kippte die Partie. Osnabrück verteidigte nun aggressiver, nutzte Grünberger Ballverluste und zog auf 57:50 (35.) davon. Die Bender Baskets kamen zwar noch einmal auf 58:60 (37.) heran, in den entscheidenden Momenten aber behielt der Favorit die Kontrolle.

Insgesamt leistete sich Grünberg 32 Ballverluste, während Osnabrück 18 Steals verbuchte. Dass die Mittelhessinnen das Reboundduell klar mit 47:31 gewannen, reichte nicht.

„Das war ein wildes Spiel. Es war sehr physisch, die Schiedsrichter haben aus meiner Sicht viel durchgehen lassen, was am Rand auch wieder zu Eskalationen geführt hat. Ich glaube aber, dass unsere Mädels trotzdem sehr gut gespielt haben“, sagte Unger. Besonders bitter aus Grünberger Sicht: Die Gäste mussten ohne Tonisha Baker antreten, die laut Unger zuvor sorglich herausgenommen wurde. „Das war natürlich schade, weil wir bis ins dritte Viertel hinein nur mit einem Punkt hinten lagen, eigentlich lange voll im Spiel waren“, so der Coach.

Am Ende habe vor allem die Physis den Ausschlag gegeben. „Da müssen wir noch zulegen im Ballvortrag.“ Trotz allem wollte Unger den Blick nicht nur auf das Ergebnis verengen: „Ansonsten sehe ich uns für die Playdowns gewappnet. Wir haben in dieser Runde einen sehr starken Aufwärtstrend gezeigt, und das hat uns noch einmal viel Selbstbewusstsein gegeben“, betonte der Trainer.

Bender Baskets Grünberg: Seegräber (2), Drescher (4), Lückenotte (8/2), Popp, Krämer (9/1), Graf (5), Schlebusch (11/2), Kohl (10), Quapil (2), Adaszewska (4).

Quelle: Gießener Allgmeine

Unsere Partner

Logo Kurhotel Bad Staffelstein Rev Bballaid Logo Center Rgb 1c Auf Hell Oip Foil2sports Logo Transparent