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2. Bundesliga Nord

Grünberg bietet lange Zeit Paroli

verfasst von gruenberg@dbbl.de

2. Liga Frauen: Bender Baskets unterliegen Chemnitz trotz reifer Leistung mit 66:77

Der erhoffte Rückenwind aus dem ersten Saisonsieg war da- doch gegen ein abgeklärtes Chemnitzer Teamreichte es für die die Bender Baskets Grünberg am Sonntag nicht. Mit 66:77 (29:36) unterlagen die Mittelhessinnen in der 2. Basketball-Bundesliga (Nord) den ChemCats und warten damit weiter auf den ersten Heimsieg der laufenden Spielzeit. Trotz des erneuten Rückschlags zeigte die Mannschaft von Headcoach Patrick Unger eine der reifsten Leistungen der Saison und bot dem Tabellenfünften lange Paroli.

Grünberg erwischte Chemnitz im ersten Viertel tatsächlich auf dem falschen Fuß. Der Ball lief, Struktur war vorhanden. Unger sah darin eine große Steigerung seiner Mannschaft. „Ich denke, wir haben Chemnitz überrascht. Wir haben sehr strukturierten Basketball gespielt und haben eine Reihe Fortschritte gemacht, wohin wir wollen. Wir haben Chemnitz einen Fight bis zum Ende geboten.“

Offensiv waren die Grünbergerinnen in dieser Phase bissig, suchten Abschlüsse und fanden durchaus auch ihre offenen Würfe. Doch die ChemCats blieben über ihre individuelle Qualität stabil. In der Summe waren es vor der Pause die Turnover, die dem Heimteam das Momentum nahm. Unger sah darin den Kernpunkt des ersten Abschnitts: „In der ersten Hälfte haben wir den Ball etwas leicht hergeschenkt. Die Turnover, die wir hatten, die haben wehgetan.“

Nachdem die Mittelhessinnen nach dem ersten Quarter nur knapp mit 3 Zählern hinten gelegen hatten, wurden sie im drauffolgenden Abschnitt in Bezug auf Ballverluste wieder stabiler. Dafür ploppte ein anderes Manko auf: Chemnitz bekam nun mehr Würfe, weil die Baskets ihnen zu viele Offensivrebounds gestatteten.

Die Gäste sicherten sich binnen der gesamten Spieldauer 18 zusätzliche Angriffe und generierten daraus mehrere Second-Chance-Punkte. Dennoch: Zur Halbzeitpause war beim Stand von 29:36 noch alles offen.

Im dritten Viertel stellte Chemnitz um und verteidigte längere Strecken in der Zone. Grünberg behielt die Ruhe und wartete auf die Lücken. Gleich zweimal verkürzte das Unger-Team bis auf zwei Zähler (41:43, 23. Minute), konnte die Sächsinnen aber nicht weiter abfangen. Diese pirschten in der Folge bis zum 53:41 (25.) aus eigener Sicht davon, ehe Grünberg bis zur 30. Minute wieder bis auf acht Punkte dran war (51:59).

Mit Beginn des Schlussakts war der Wille auf Seiten des Underdogs noch nicht gebrochen. Grünberg kämpfte mutig an, hatte aber das Nachsehen: Maximal bis auf 57:64 (35.) ließen die ChemCats die Heimmannschaft herankommen – dann war Schluss. Unger konstatierte: „Es war ein verdienter Sieg für Chemnitz, aber man muss festhalten, dass wir nun auch so weit sind, gegen ein gutes Team mitzuhalten.“

Grünberg: E. Kramer (15/1), Baker (12/2), Lückenotte (12/4), Kohl (7), Adaszewska (7), Seegräber (5/1), Graf (3/1), Schlebusch (2), P. Kramer, Drescher, Popp.

Quelle: Gießener Allgemeine

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