Grünberg beschenkt sich selbst
2. Liga Frauen: Verdienter 81:55-Erfolg gegen Oberhausen – „Stolz auf die Entwicklung“
Die positive Entwicklung der neuen Selbstvertrauen in die vergangenen Wochen hat sich bestätigt: Erstmals in dieser Saison der 2. Basketball-Bundesliga (Nord) der Frauen haben die Bender Baskets Grünberg zwei Siege in Folge eingefahren. Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 81:55 (41:23)-Heimerfolg gegen New Basket Oberhausen belohnten sich die Gallusstädterinnen kurz vor Weihnachten selbst und sammelten wichtige Zähler im Tabellenkeller.
Mit nun drei Erfolgen aus zwölf Pflichtspielen verabschiedet sich das Team von Headcoach Patrick Unger mit neuem Selbstvertrauen in die Feiertage, ehe es am 10. Januar in der Liga weitergeht.
Dabei begann die Partie zunächst holprig. Beide Mannschaften taten sich im ersten Viertel schwer, Rhythmus zu finden, die Wurfquoten blieben niedrig. Grünberg erspielte sich zwar früh leichte Vorteile, konnte diese aber zunächst nicht konsequent ausbauen. Das 9:4 nach zehn Minuten spiegelte eine Phase wider, in der vor allem die Defensive dominierte. Im zweiten Abschnitt kippte die Begegnung dann klar zugunsten der Gastgeberinnen. Mit wachsender Intensität in der Verteidigung erhöhte Grünberg den Druck, provozierte Ballverluste und kam immer wieder zu einfachen Punkten. Vor allem aus der Distanz präsentierten sich die Gallusstädterinnen nun treffsicher: Mehrere Dreier in Folge sorgten für einen 15:0-Lauf. Mit einem 32:19 im zweiten Viertel setzten sich die Baskets vorentscheidend ab und gingen mit einer komfortablen 41:23-Führung (20.) in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel agierte Oberhausen körperlicher, gewann das dritte Viertel mit 21:17 und verkürzte den Rückstand zwischenzeitlich auf 13 Zähler (42:55, 29.). Doch in Gefahr geriet der Grünberger Vorsprung nicht mehr. Zu abgeklärt agierten die Gastgeberinnen, die weiterhin diszipliniert verteidigten und offensiv die richtige Balance zwischen Tempo und Kontrolle fanden. Im Schlussabschnitt zog Grünberg dann endgültig davon. Ein 23:11 in dieser Sequenz unterstrich die Dominanz der Hausherrinnen, die am Ende einen 81:55-Erfolg bejubelten.
„Wir haben einen sehr guten Zugriff bekommen und sehr, sehr gut verteidigt – wie letzte Woche auch“, bilanzierte Unger: „Wir haben gezeigt, dass wir die Prinzipien verstehen und miteinander spielen können, ohne uns ständig auf Setplays verlassen zu müssen.“ Dass alle Spielerinnen Einsatzzeit erhielten und nahezu alle Akteurinnen punkteten, wertete der Coach als weiteres starkes Signal. „Das war ein guter Jahresabschluss mit zwei Siegen in Folge. Ich und wir sind super stolz auf die Entwicklung der letzten Wochen.“
Grünberg: Lückenotte (15/5), Kramer (14/2), Adaszewska (12), Kohl (10), Drescher (9/1), Quapil (9/1), Bubel (4), Schlebusch (3/1), Graf (2), Seegräber (2), Cimmermann (1), Popp.
Quelle: Gießener Allgemeine