Die BasCats bleiben in der 2. Bundesliga

Die BasCats USC Heidelberg spielen auch in der kommenden Saison in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd. Sie hatten neben den sportlichen Erstliga-Absteigern BC Pharmaserv Marburg und Wings Leverkusen eine Wild-Card beantragt, nachdem die beiden sportlichen Zweitliga-Aufsteiger BG 89 Avides Hurricanes aus Rotenburg und der TSV Wasserburg auf den Aufstieg verzichtet hatten. Wasserburg hatte seinen ursprünglich eingereichten Lizenzantrag zurückgezogen.

Nach Abschluss des „Wild-Card-Verfahrens“ wurden Leverkusen und Marburg für den Spielbetrieb in der 1. Bundesliga zugelassen und bleiben damit erstklassig. „Damit einher geht die Entscheidung, dass für die BasCats USC Heidelberg kein Teilnahmerecht für die 1. DBBL erteilt wird und sie somit in der 2. Liga verbleiben“, heißt es auf der Homepage der DBBL. Der Ligaverband teilte zudem mit, dass „keine weiteren Aussagen zu den einzelnen Lizenzerteilungen von Bundesligisten getroffen werden können.“ Das durchaus stark umstrittene Verfahren bleibt damit äußerst intransparent.

USC-Abteilungsleiter Robert Ukalovic sagte dazu: „Wir haben bereits während der abgelaufenen Saison gesagt, dass wir unabhängig von der Ligazugehörigkeit unsere Anstrengungen auf die weitere Professionalisierung unserer Strukturen, Prozesse und unser Personal legen werden. Deshalb werden wir unsere Anstrengungen auf die neue Saison ausrichten und den Weg in die 1. Damen- Basketball-Bundesliga auf sportlichem Weg suchen. Die Ligaentscheidung möchten wir nicht kommentieren.“

Michael Rappe

Beitragsbild: Die BasCats (hier Michala Palenickova) und der TSV Wasserburg duellieren sich auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga. Foto: Andreas Gieser