Zusammenfassung 1. DBBL – 22. Spieltag

Alea iacta est – die Würfel sind gefallen und auch jede Menge Tränen. In einigen Halle vor Freude, in anderen wohl eher auf Grund großer Enttäuschung.
Besonders große Jubelstürme gab es in der ausverkauften Sömmeringhalle. 2.400 Zuschauer trieben ihr Team mit viel Erfolg an. ALBA BERLIN setzte sich im Spitzenspiel gegen die Rutronik Stars Keltern klar mit 70:59 durch. Dieser Sieg bringt den Hauptstädterinnen am letzten Spieltag der Hauptrunde noch Platz eins in der Tabelle und damit die beste Ausgangsposition für die in zwei Wochen beginnenden Playoffs.
Die Luchse aus Hannover durften sich zum Abschluss der Hauptrunde auch noch einmal freuen. Mit einem knappen 84:82 setzte sich die Mannschaft von Trainerin Sidney Parsons gegen die Panthers Osnabrück. Hannover schließt damit auf Platz drei ab, Osnabrück auf Rang sechs. Damit treffen beide Teams auch in der ersten Runde der Playoffs aufeinander.
Genau einen Auswärtssieg gab es an diesem Wochenende und dieser sorgt ausgerechnet für den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde. Mit dem 81:69-Erfolg in Nördlingen tauscht der MBC noch die Position mit den Angels und schnappt auf der Zielgeraden Platz vier. Dadurch treffen beide Mannschaften in zwei Wochen erneut aufeinander.
Im Kampf um den Klassenerhalt lautet das Motto „Siegen oder Fliegen“. Vor dem Spieltag starteten die Göttingerinnen und Marburgerinnen mit den besten Voraussetzungen in die bevorstehenden Spiele. Ein Sieg und der Verbleib in der Eliteliga wäre aus eigener Kraft gesichert. Die Veilchen dabei mit dem vermeintlich leichtesten Gegner, auswärts beim bereits feststehenden Absteigerinnen in Leverkusen. Die WINGS hatten allerdings nichts mehr zu verlieren und dementsprechend traten sie auch auf. Mit einem 71:65-Heimerfolg verabschiedet sich das Team von den eigenen Fans und bringt damit ordentlich Brisanz in den Abstiegskampf. Durch diese Niederlage können die Medical Instinct Veilchen noch auf Rang elf abrutschen. Dafür hätte der BC Marburg und auch der Herner TC gewinnen müssen.
Ein Sieg hätte auch den Blue Dolphins zum Klassenerhalt gereicht. Aber auch ihnen blieb dieser Erfolg verwehrt. In einer bis zur allerletzten Sekunde spannenden Partie setzten sich die Eisvögel in der Unihalle knapp mit 81:79 durch. Für die Freiburgerinnen stand bereits vor Spielbeginn der Einzug in die Playoffs fest, mit dem Sieg geht der USC nun von Position sieben ins Playoff-Rennen. Gegner Marburg dagegen muss nach der Niederlage auf das Spiel des Herner TC gegen die Saarlouis Royals schauen, denn Göttingen war zu diesem Zeitpunkt bereits gerettet. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit konnte sich der HTC in der zweiten Hälfte Punkt um Punkt absetzen und am Ende neben einem 92:76-Heimsieg auch den umjubelten Verbleib in der 1. DBBL sichern. Lange Gesichter dadurch bei den Marburgerinnen, die durch die eigene Niederlage und den Ergebnissen der anderen Begegnungen auf Platz elf abrutschen und neben Leverkusen als zweiter sportlicher Absteiger feststehen.

TK Hannover Luchse – GiroLive Panthers Osnabrück 84:82 (25:23 | 23:22 | 22:25 | 14:12)
Hannover: Hanson (13), Farcy (6), Taylor (11), Schaake (0), Tzokov (0), Stockton (18), Jongeling (10), Gustafsson (0), Rollerson (15), Polleros (11).
Osnabrück: Bühner (15), Brcaninovic (3), Marinkovic (5), Ogun (19), Riehmann (DNP), Tarkovicova (17), Do Carmo Gabriel Costa (18), Nocke (DNP), Paulsson Glantz (0), Duran Calvete (DNP), Landwehr (DNP), Smith (5).

ALBA Berlin – Rutronik Stars Keltern 70:59 (21:15 | 15:14 | 17:20 | 17:10)
Berlin: Mulligan (9), Grigoleit (10), Simon (12), Berthold (0), Reuß (0), Stammberger (1), Kreyenfeld (2), Höfermann (0), Snyder (4), Rosemeyer (17), Gohlisch (2), Thomas (13).
Keltern: Vaughn (20), A. Wilke (8), Vihmane (0), Koskimies (3), Lehtoranta (0), Webb (8), Klug (DNP), Kiss-Rusk (12), Tavic (0), Roumy (8).

Eigner Angels Nördlingen – GISA LIONS MBC 69:81 (17:20 | 17:14 | 18:20 | 17:27)
Nördlingen: E. L. Davenport (15), N. R. Davenport (9), Brochlitz (16), Viksne (4), Lehtoranta (11), Hasle-Lagemann (1), Berthold (6), Beasley (7), Löffler (DNP), Kambach (DNP).
Weißenfels: Cousseins-Smith (8), Simmons (6), Schinkel (15), Stach (2), Pounds (10), Gaba (4), Warley (15), Oswald (DNP), Robertson (21), Makurat (0).

Eisvögel USC Freiburg – BC Pharmaserv Marburg 81:79 (25:12 | 13:26 | 26:21 | 17:20)
Freiburg: Winfield (15), Nufer (16), Soltau (16), Daub (5), Kapitza (9), Reed (8), Gergelova (0), Paunovic (4), Mayer (8).
Marburg: Clet (3), Schenck (6), Martinez Molnar (6), Meynadier (7), Fitzpatrick (7), Chandler (9), Byvatov (6), Vanderklugt (23), Dziuba (12).

Herner TC – Saarlouis Royals 92:76 (21:17 | 16:22 | 29:20 | 26:17)
Herne: Reeves (12), Morawiec (6), Trzeciak (0), Zolper (7), Kidwell (2), Mingo (3), Reich (DNP), Kulesha (DNP), Svetlikova (10), Robinson (32), Smorto (20), Tkachenko (DNP).
Saarlouis: Bujniak (5), Naczk (0), Mandic (10), Littleton (19), Penn (7), Jasnowska (4), Kostourkova (6), Spingola (21), Mbandu (4), Marjanovic (DNP).

Wings Leverkusen – Medical Instinct Veilchen BG 74 71:65 (15:20 | 24:12 | 16:17 | 16:16)
Leverkusen: Cherry (8), Wolff (10), Marre (2), Okpara (7), Middeler (5), Kröner (14), Taylor (11), Kvederaviciute (14).
Göttingen: Waters (2), Klescova (3), M. Oevermann (0), J. Crowder (13), Kretschmar (0), Maeda (4), Karambatsa (0), Wenke (3), Bremer (15), Lewis (25).