Zusammenfassung 1. DBBL – 21. Spieltag

Nur eines steht nach dem vorletzten Spieltag der 1. DBBL fest – der 22. und somit letzte Spieltag wird noch einmal alles an Spannung liefern.
Außer dem Einzug der Freiburgerinnen in die Playoffs, den sie trotz Niederlage feiern durften, hat es am Wochenende keine weiteren Entscheidungen gegeben.
Spitzenreiter Keltern ließ im Topspiel gegen die Hannover Luchse keine Fragen aufkommen und stellte bereits nach den ersten zehn Spielminuten alle Zeichen auf Sieg. Am Ende steht ein souveräner 79:58-Heimerfolg und der insgesamt 19 Sieg der Saison.
Verfolger ALBA BERLIN hatte dagegen sehr viel mehr zu kämpfen. Die Marburger Gastgeberinnen setzten sich lange Zeit stark zur Wehr, versuchten sich mit einem Sieg selbst aller Abstiegssorgen zu entledigen und somit noch Richtung Playoffs zu schauen. Den Erfolg allerdings sicherten sich zum 14. Mal in Folge die Hauptstädterinnen und verdienen sich damit am letzten Spieltag ein echtes Endspiel um Platz eins nach der Hauptrunde.
Auf den Plätzen dahinter fuhren Nördlingen, der MBC und die Osnabrück Panthers jeweils einen Sieg ein. Auch der MBC hat sich mit dem knappen 70:66-Heimsieg ein Endspiel verdient und könnte am letzten Spieltag mit einem Erfolg mit mehr als acht Punkten noch auf Platz vier der Tabelle klettern.
Die Medical Instinct Veilchen konnten gegen die Eisvögel Freiburg einen wichtigen Sieg einfahren. Die Göttingerinnen setzten sich am Ende knapp mit 70:65 durch. Während Freiburg trotz der Niederlage den Einzug in die Playoffs bereits sicher hat, befinden sich die Veilchen noch zwischen Hoffen und Bangen. Mit einem Sieg auf die Playoffs hoffen, bei einer Niederlage um den Klassenerhalt bangen.
Weiter bangen müssen auch der Herner TC und der BC Pharmaserv Marburg, die neben Göttingen auf den elten Tabellenrang rutschen könnten.
Herne ging nach dem Sieg im Nachholspiel unter der Woche mit viel Selbstvertrauen ins Auswärtsspiel beim MBC. Es fehlte nicht viel zum Erfolg. Bis zum 62:62 bei weniger als drei Minuten auf der Uhr war die Partie ausgeglichen. Das bessere Ende hatten dann die LIONS für sich. Der TC dagegen bleibt trotz Punktgleichheit auf Grund des verlorenen direkten Vergleich mit dem BC Marburg auf Rang elf hängen.
Somit bleiben für den letzten Spieltag noch viele Möglichkeiten offen.

Rutronik Stars Keltern – TK Hannover Luchse 79:58 (22:09 | 15:16 | 20:13 | 22:20)
Keltern: Vaughn (11), A. Wilke (20), Vihmane (6), Koskimies (4), Webb (11), Klug (6), Kiss-Rusk (12), Roumy (9).
Hannover: Hanson (2), Farcy (6), Schaake (0), Tzokov (0), Stockton (11), Jongeling (0), Gustafsson (2), Rollerson (17), Polleros (20).

BC Pharmaserv Marburg – ALBA Berlin 70:73 (18:15 | 20:22 | 17:22 | 15:14)
Marburg: CLet (4), Schenck (11), Martinez Molnar (9), Meynadier (6), Quapil (0), Fitzpatrick (6), Chandler (14), Byvatov (3), Vanderklugt (12), Dziuba (5).
Berlin: Mulligan (6), Grigoleit (12), Simon (4), Berthold (10), Kreyenfeld (5), Höfermann (2), Snyder (5), Rosemeyer (0), Gohlisch (8), Schwartau (DNP), Thomas (21).

GiroLive Panthers Osnabrück – WINGS Leverkusen 72:66 (30:13 | 10:16 | 16:24 | 16:13)
Osnabrück: Bühner (22), Brcaninovic (10), Marinkovic (12), Ogun (13), Riehmann (0), Tarkovicova (5), Do Carmo Gabriel Costa (DNP), Nocke (0), Paulsson Glantz (2), Duran Calvete (0), Landwehr (0), Smith (8).
Leverkusen: Cherry (7), Wolff (10), Marre (5), Okpara (11), Middeler (4), Kröner (3), Taylor (18), Kvederaviciute (8).

GISA LIONS MBC – Herner TC 70:66 (16:19 | 14:14 | 20:21 | 20:12)
Weißenfels: Cousseins-Smith (12), Simmons (17), Schinkel (9), Stach (4), Pounds (9), Gaba (8), Warley (7), Oswald (DNP), Robertson (2), Makurat (2).
Herne: Reeves (5), Morawiec (13), Trzeciak (6), Zolper (16), Kidwell (2), Mingo (0), Svetlikova (2), Robinson (21), Smorto (1), Tkachenko (DNP).

Saarlouis Royals – Eigner Angels Nördlingen 72:78 (12:23 | 24:22 | 28:11 | 08:22)
Saarlouis: Bujniak (6), Naczk (0), Mandic (9), Littleton (10), Penn (14), Jasnowska (1), Spingola (23), Mbandu (6), Marjanovic (3).
Nördlingen: E. L. Davenport (15), N. R. Davenport (18), Brochlitz (12), Viksne (1), Lehtoranta (16), Hasle-Lagemann (7), Berthold (5), Beasley (4), Kambach (0).

Medical Instinct Veilchen BG 74 – Eisvögel USC Freiburg 70:65 (13:19 | 20:09 | 22:13 | 15:24)
Göttingen: Waters (9), Klescova (7), M. Oevermann (0), J. Crowder (11), Kretschmar (0), Maeda (3), Karambatsa (10), Wenke (4), Bremer (3), Lewis (23).
Freiburg: Winfield (5), Scheu (0), Paradzik (2), Nufer (8), Daub (12), Kapitza (14), Reed (12), Gergelova (5), Paunovic (4), Mayer (3).