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2. Bundesliga Süd

VIMODROM Baskets Jena siegen dank überragender Robertson

verfasst von VIMODROM Baskets Jena

Die VIMODROM Baskets Jena haben am Sonntagabend in der 2. DBBL Süd einen hart umkämpften 76:66-Auswärtssieg (39:38) beim TSV 1880 Wasserburg eingefahren. Vor 431 Zuschauern in der Badria-Halle bewiesen die Thüringerinnen trotz einer schmalen 8-Spielerinnen-Rotation Durchhaltevermögen und Nervenstärke. Matchwinnerin auf Seiten der Gäste war Taylor Brooke Robertson mit 32 Punkten, darunter beeindruckende 9 erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe.

Die Partie startete mit hoher Intensität. Wasserburg versuchte von Beginn an, den Rhythmus der Gäste durch eine aggressive Defense zu stören. Jena fand jedoch im Transition-Game schnelle Antworten, wobei Robertson früh ihren Rhythmus von jenseits der 6,75-Meter-Linie fand. Die Gastgeberinnen ließen sich davon nicht beirren, attackierten immer wieder konsequent den Korb und nutzten phasenweise Lücken in der Jenaer Pick-and-Roll-Verteidigung. Nach einer offensiv geprägten ersten Halbzeit und wichtigen Treffern von Cianna Gloster (8 Punkte) und Annika Schwarz (5 Punkte) gingen die VIMODROM Baskets mit einer hauchdünnen 39:38-Führung in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel nahm die physische Intensität deutlich zu, und die Begegnung entwickelte sich zu einer echten Defensiv-Schlacht. Auf Seiten Jenas dominierte Marta Miscenko (16 Punkte) zunehmend die Zone und sicherte ihrem Team durch konsequentes Ausblocken wichtige Rebounds. Als Wasserburg im Schlussviertel angetrieben vom heimischen Publikum das Momentum auf seine Seite zu ziehen schien, übernahm Laila Walker (15 Punkte) für Jena Verantwortung und fand mit aggressivem Zug zum Korb immer wieder Wege durch die gegnerische Zonenverteidigung.

In der entscheidenden Crunchtime war es schließlich erneut Taylor Brooke Robertson, die dem Gegner den Stecker zog: Mit einer herausragenden Quote von 56,2 Prozent aus der Distanz (9 von 16 Dreiern) versenkte sie die entscheidenden Würfe für die Gäste. Trotz der kurzen Rotation hielten die VIMODROM Baskets das hohe defensive Level bis zum Schluss aufrecht. Auch die Spielerinnen ohne eigene Punktausbeute – Annika Heck, Stella Nwaobi und Laura Thiele – hatten durch intensive Help-Defense und unermüdlichen Einsatz maßgeblichen Anteil am verdienten Auswärtssieg.

Besondere Erwähnung verdient die Leistung der Unparteiischen: Die Schiedsrichter leiteten die emotional geführte und intensive Partie souverän und hatten das Geschehen auf dem Feld zu jeder Zeit fest im Griff.

Sandra Rosanke (VIMODROM Baskets Jena): „Was die Mannschaft heute unter diesen Voraussetzungen geleistet hat, ist bemerkenswert. Wir sind mit einer Achter-Rotation in einer Halle angetreten, in der es traditionell sehr schwer ist zu gewinnen. Die Spielerinnen haben als absolute Einheit verteidigt. Taylors Wurfquote war heute natürlich ein entscheidender Faktor, aber am Ende war unsere geschlossene defensive Teamleistung der Schlüssel zum Sieg.“

 

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