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2. Bundesliga Süd

VIMODROM Baskets Jena sichern sich souveränen 90:68-Heimsieg gegen Lou’s Foodtruck MTV Stuttgart

verfasst von VIMODROM Baskets Jena

Die VIMODROM Baskets Jena haben in der 2. DBBL Süd einen deutlichen 90:68-Erfolg (48:29) gegen Lou’s Foodtruck MTV Stuttgart eingefahren. Vor 200 Zuschauern im meTecno-Court legten die Thüringerinnen den Grundstein für den Sieg bereits in einer fulminanten ersten Halbzeit, offenbarten nach dem Seitenwechsel jedoch auch Schwächen gegen eine physisch erstarkte Stuttgarter Defensive.

Dominante erste Halbzeit entscheidet die Partie
Die Gastgeberinnen bestimmten von der ersten Minute an das Tempo der Begegnung. Aus einer aggressiven Verteidigung heraus forcierte Jena das Transition-Game und kam immer wieder zu schnellen Punkten. Besonders unter den Körben war Cianna Gloster, die mit 24 Punkten zur Topscorerin der Partie avancierte, kaum zu stoppen. Unterstützt wurde sie von Marta Miscenko (14 Pkt.), die im Pick-and-Roll immer wieder Lücken in der gegnerischen Zonenverteidigung fand.

Im zweiten Viertel bewiesen die VIMODROM Baskets zudem ihre Gefahr aus der Distanz. Taylor Brooke Robertson (18 Pkt.) traf hochprozentig von der Dreierlinie, während Laura Thiele (11 Pkt.) das Spiel klug lenkte und selbst wichtige Zähler beisteuerte. Mit einer komfortablen und verdienten 48:29-Führung ging es für Jena in die Halbzeitpause.

Stuttgart stellt um – Jena verliert den Rhythmus
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der MTV Stuttgart deutlich griffiger. Die Gäste stellten ihre Defensive um und agierten mit hoher physischer Intensität. Dies zeigte Wirkung: Der offensive Rhythmus der Jenaerinnen brach ein, Ballverluste und Unkonzentriertheiten häuften sich.

In dieser punktärmeren und von Fouls geprägten Phase war mannschaftlicher Zusammenhalt gefragt. Die Starterinnen Laila Walker (5 Pkt.) und Annika Schwarz (7 Pkt.) übernahmen Verantwortung und brachten wichtige Stabilität auf das Parkett. Zudem ackerte Annika Heck (4 Pkt.) unermüdlich für jeden Rebound. Auch die Nachwuchsspielerinnen Alicia Rosanke (3 Pkt.) und Jenna Rosanke (3 Pkt.) hielten dem physischen Druck der Schwäbinnen bravourös stand. Stella Nwaobi (1 Pkt.) erkämpfte sich ihren Zähler an der Freiwurflinie. Letztlich geriet der Heimsieg dank des großen Polsters aus der ersten Halbzeit nicht mehr in Gefahr.

Kritik trotz deutlichem Sieg
Trotz des klaren Ergebnisses zeigte sich Jenas Trainerin Sandra Rosanke nach dem Spiel kritisch und legte den Finger in die Wunde der zweiten Halbzeit:

„Unser Start war richtig stark und das erste Viertel einfach überragend! In der zweiten Halbzeit waren wir dann schlichtweg zu unkonzentriert und undiszipliniert, um die taktischen Aufgaben auf dem Feld noch zu lösen.“

Für die VIMODROM Baskets Jena gilt es nun, die defensiven Lehren aus der zweiten Halbzeit zu ziehen, um im kommenden Spiel gegen den TSV 1880 Wasserburg über die vollen 40 Minuten jene Dominanz abzurufen, die das Team im ersten Durchgang auszeichnete.

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