USC BasCats Heidelberg gewinnen in Jena mit 86:49
Die USC BasCats Heidelberg haben das erste Heimspiel der VIMODROM Baskets Jena in der 2. DBBL Süd klar für sich entschieden. Am Samstagnachmittag setzten sich die Gäste am zweiten Spieltag in der Halle Lobeda West mit 86:49 durch.
Schon der Beginn gehörte den Heidelbergerinnen. Sie starteten mit zwölf Punkten in Folge, ehe Jada Smith den ersten Jenaer Korb erzielte. Nach einer Auszeit fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel, kamen im zweiten Viertel bis auf vier Punkte heran und gingen doch mit zehn Punkten Rückstand in die Kabine. Entschieden wurde die Partie im dritten Viertel. Jena gelangen in diesen zehn Minuten nur vier Feldkörbe, während Heidelberg davonzog, angeführt von Greta Metz, die acht Punkte in Folge beisteuerte.
Smith war dabei die auffälligste Spielerin der Jenaerinnen und steuerte 25 der 49 Punkte bei. Im Schlussabschnitt brachte sie ihr Team mit einer kleinen Serie noch einmal näher heran, Heidelberg reagierte mit einer Auszeit. Danach war es Kiyara Letlow, die mit einem weiteren Zwischenspurt den alten Abstand wiederherstellte. Letlow kam auf 30 Punkte, traf von der Freiwurflinie jeden Versuch und war aus Jenaer Sicht kaum zu bremsen.
Die Statistik erklärt, woran es lag. Heidelberg traf aus dem Feld deutlich besser, vor allem bei den Zweiern: 27 von 42 Versuchen fanden ihr Ziel, bei Jena waren es 13 von 42. Dazu kamen 27 Assists gegen sieben der Gastgeberinnen, allein zwölf davon gingen auf das Konto von Marissa Pangalos. Auch unter den Körben lag Heidelberg mit 52 zu 35 Rebounds vorn, obwohl Annika Heck elf davon für Jena holte und zusätzlich fünfmal den Ball eroberte.
Heck war nach dem Spiel anzumerken, dass sie die erste Hälfte deutlich besser fand als die zweite. Spaß habe es trotzdem gemacht, endlich wieder vor eigenem Publikum zu spielen. Auf die schwache Ausbeute an der Freiwurflinie angesprochen, sagte sie: „Eigentlich haben wir sie gut trainiert. Manchmal soll es nicht sein.“ In der Kabine ging Coach Rosanke mit der Mannschaft die Basics, die Offensive und alles durch, was sich verbessern lässt.
Heidelbergs Cheftrainer Kuusi betonte nach der Partie, wie breit seine Rotation aufgestellt war. Jede Spielerin habe mehr als zehn Minuten bekommen, niemand habe länger als etwa 27 oder 28 Minuten auf dem Feld gestanden. Jenas Spielerinnen mit den Nummern eins und zwei habe sein Team erfolgreich verlangsamt. Eine sehr gute Spielerin wie Smith lasse sich nicht komplett stoppen, entscheidend sei, wie sehr man ihr das Leben schwer mache. Körpersprache und Energie seien deutlich besser gewesen als im ersten Spiel. Über Letlow sagte er, sie sei sehr bescheiden, arbeite hart, passe gut ins System und wolle ständig dazulernen.