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2. Bundesliga Süd

Trotz des Resultats gut verkauft

verfasst von mainz@dbbl.de

Ordentlich gespielt, aber chancenlos: Die Zweitligabasketballerinnen des ASC Mainz unterliegen bei den mit vier Ausländerinnen angetretenen und körperlich hoch überlegenen Baskets Jena mit 66:100.

Jena. Über diese Niederlage müssen sich die Basketballerinnen des ASC Mainz ihre Köpfe nicht zerbrechen. „Fernab vom Ergebnis haben wir uns gut verkauft“, sagte Aron Duracak nach dem 66:100 (48:79, 31:51, 20:29) bei den Baskets Jena. „Aber körperlich hatten wir dem Gegner nichts entgegenzusetzen.“

Im Prinzip lief das Spiel so, wie der Mainzer Trainer es erwartet hatte: Die Gastgeberinnen brachten den Ball ein uns andere Mal tief auf Marta Miscenko, und da keine seiner Akteurinnen es alleine mit der 1,96 Meter Litauerin aufnehmen konnte, zog sich das Team mehr oder weniger kollektiv in die Zone zurück.

Miscenko machte dennoch 18 Punkte, und wenn sie doch mal keine gute Abschlussposition fand, passte sie nach außen. Dort standen genügend Mitspielerinnen frei, „und sie haben gut getroffen“, sagte Duracak. „Das haben sie sehr clever gemacht.“

Viel rotiert

Und die lange Centerin war nicht die einzige Ausnahmeerscheinung der Gastgeberinnen. In Taylor Robertson verfügen sie seit wenigen Wochen über eine dritte US-Amerikanerin („Das sind keine Rookies wie bei uns, sondern erfahrene Spielerinnen“), die zu einem entscheidenden Faktor in den Play-offs um Meisterschaft und Aufstieg avancieren soll. Gegen den ASC war sie mit 28 Punkten die beste Schützin aller Beteiligten, mit einem Treffer mehr als Taylor Golembiewski, die Topscorerin der Gäste und der gesamten Liga.

Obwohl seine Frauen gerade in der ersten Halbzeit guten Basketball gespielt hätten, sei schnell absehbar gewesen, dass die Hoffnungen auf einen Auswärtssieg illusorisch waren. „Deshalb haben wir viel rotiert, um allen Spielzeit zu geben.“ Das galt auch für die aus Hofheim gekommene Zweitligadebütantin Jennifer Reitz, eigentlich in der Zweiten Mannschaft zu Hause. „Anfangs war sie in der neuen Umgebung etwas nervös, aber sie hat sich gut reingearbeitet.“

Starke Rehders verletzt sich

17 Punkte steuerte Svea Rehders bei, die zum wiederholten Mal überzeugte – sich gegen Ende der Begegnung aber verletzte. „Sie wurde gefoult und ist umgeknickt“, bedauerte Duracak, der sich über die Ausstattung der Jenaer ärgerte. „Geld für vier Importspielerinnen, aber kein Eis in der Halle, mit dem man in solchen Fällen kühlen kann.“ Der ASC schaffte selbst Abhilfe, indem er an der nächsten Tankstelle Eis besorgte.

Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Unterstützung von SPORT AUS MAINZ.

Foto: Kai Oehler

 

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