Starke Teamleistung sichert Ulmerinnen den Heimsieg
Ein bis ins letzte Eck gefüllter Uzin-Utz-Court erwartete die Damen 1 zum Nachholspiel am Sonntag gegen die Dillingen Diamonds. Nicht nur die familiäre Atmosphäre der kleineren Halle, sondern auch die krankheitsbedingt kürzere Bank stellten für die Gastgeberinnen eine ungewohnte Situation dar.
Gegen die Diamonds hatte es zu Saisonbeginn noch eine Niederlage mit zwanzig Punkten Unterschied gegeben. Damals hatte man sich im Saarland eigentlich Chancen auf den ersten Saisonsieg ausgerechnet. Ein halbes Jahr später konnten sich die Ulmerinnen nun erneut Hoffnungen auf einen Erfolg machen.
Der Beginn des Spiels verlief zunächst zugunsten der Dillingerinnen. Doch in der siebten Spielminute drehte Anneke Schlüter, die verletzungsbedingt nur in der ersten Hälfte zum Einsatz kam, die Partie. Aus einer zunächst kleinen Führung wurde ein Vorsprung, den die Gastgeberinnen im weiteren Spielverlauf nicht mehr aus der Hand gaben.
Die Konzentration – vor allem in der Defensive – ließ über die gesamte Spielzeit nicht nach. So zwangen die Spielerinnen von Head Coach Dominik Jussel Dillingen immer wieder zu schwierigen Würfen, die sie lediglich mit einer Feldwurfquote von 26,7 Prozent verwerten konnten. Auch am defensiven Brett hatte das Heimteam klar die Oberhand: Das Reboundduell entschieden die Ulmerinnen mit 50:35 für sich.
Dominik Jussel zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Mannschaftsleistung: „Vier Spielerinnen konnten zweistellig scoren. Wir haben uns konstant gute Würfe herausgespielt und diese auch getroffen (49,1 Prozent FG).“ Klara Rupcic, Julia Sommerfeld, Sandrin Renner und Wiebke Fellenberg punkteten dabei deutlich über ihrem üblichen Schnitt und sprangen immer wieder in die Bresche, wenn sonst Anneke Schlüter eine wichtige Säule im Ulmer Scoring ist.
Im nächsten Heimspiel am kommenden Wochenende wartet mit den Qool Sharks aus Würzburg ein weiterer starker Gegner und ein Playoff-Anwärter auf die Ulmerinnen. Dennoch soll der positive Schwung aus diesem Spiel mitgenommen werden – auch in der Hoffnung, dass einige der erkrankten und verletzten Spielerinnen bis dahin wieder zurückkehren können.
