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Dbbl2 2025 26 Sp8 Würzburg Jena
2. Bundesliga Süd

Stark gekämpft, knapp verloren: Jena unterliegt Würzburg vor Pokal-Showdown

verfasst von VIMODROM Baskets Jena

Foto: Elmar Hiller

Die VIMODROM Baskets Jena haben ihr Auswärtsspiel in Würzburg trotz großer kämpferischer Leistung und mehreren Comeback-Versuchen knapp mit 58:65 verloren. Über vier Viertel entwickelte sich im Sportzentrum Feggrube ein Duell, das weniger durch spektakuläre Quoten, dafür umso mehr durch Intensität, Physis und entscheidende Einzelaktionen geprägt war. Am Ende behielten die QOOL Sharks den kühleren Kopf – und profitierten vor allem von einer herausragenden Leistung von Mia Wiegand.

Der Start in die Partie verlief aus Jenaer Sicht vielversprechend. Das Team verteidigte konzentriert, minimierte frühe Fehler und setzte durch zwei schnelle Dreier erste Akzente. Das 13:12 nach dem ersten Viertel spiegelte eine ausgeglichene Anfangsphase wider, in der beide Seiten noch nach offensiver Struktur suchten. Jena fand diese zuerst – Würzburg reagierte.

Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeberinnen zunehmend das Spieltempo. Besonders Mia Wiegand drehte auf und traf drei wichtige Distanzwürfe in Folge. Mit insgesamt 22 Punkten, 7 Rebounds und 4 Steals legte sie eines der stärksten individuellen Spiele dieses Ligatages hin. Dennoch blieb Jena dran, vor allem über Laila Walker und Annika Schwarz, die immer wieder Antworten fanden. Mit 31:29 ging es in die Halbzeit – ein Spiel, das in keiner Phase entschieden wirkte.

Auch nach der Pause präsentierte sich Jena weiterhin stabil. Cianna Gloster, die am Ende ein beeindruckendes Double-Double mit 10 Punkten und 15 Rebounds verbuchte, dominierte phasenweise das Brett und gab dem Team wichtige zweite Chancen. Jena war nun häufiger aggressiv in den Closeouts, generierte dadurch Stopps und traf vorne in kurzen Läufen durch Heck, Schwarz und Walker. Das dritte Viertel ging mit 19:20 knapp an Jena – die Partie blieb völlig offen.

Doch die entscheidende Differenz zeigte sich in den letzten zehn Minuten: Würzburg nutzte Kleinstvorteile konsequenter. Während die Sharks in wichtigen Momenten auf Wiegand und Kathleen Anne Hill – 14 Punkte und 10 Rebounds – zurückgreifen konnten, ließ die Jenaer Trefferquote an der Freiwurflinie entscheidende Punkte liegen. Mit 3/11 Freiwürfen fehlte hier ein zentraler Bestandteil, um sich im Schlussabschnitt zu belohnen. Würzburg traf zwar selbst nur 8/15, doch die wenigen Zusatzpunkte reichten, um sich leicht abzusetzen.

Ausschlaggebend war letztlich die defensive Durchschlagskraft der Sharks. 13 Steals und 5 Blocks setzen ein deutliches Zeichen, während Jena offensiv einige Ballgewinne der Gastgeberinnen teuer bezahlen musste. Die 17 Turnover erschwerten es, gute Phasen konstant zu verlängern. Trotzdem zeigte das Team eine reife Leistung gegen einen starken Gegner, der an diesem Tag die entscheidenden Antworten hatte.

Trotz der Niederlage bleibt die Leistung ein wertvoller Baustein auf dem Weg zum nächsten Highlight – und dieses steht unmittelbar bevor.

Denn am Mittwoch kommt es im Pokal-Achtelfinale in Saalfeld zum direkten Wiedersehen mit Würzburg. Eine Chance zur schnellen Antwort, zur Revanche.

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