Revanche im Visier: VIMODROM Baskets fordern Falcons Bad Homburg heraus
Foto: @haangmedia
Der Februar startet für die VIMODROM Baskets Jena mit dem zweiten Härtetest. Am kommenden Sonntag, den 8. Februar 2026 (Tip-Off 16:30 Uhr), sind die Thüringerinnen zu Gast im Primodeus Park bei den Falcons Bad Homburg. Es ist das Aufeinandertreffen zweier direkter Konkurrenten, bei dem Jena noch eine Rechnung offen hat: Das Hinspiel ging mit 80:69 an die Hessinnen.
Blick auf den Gegner: Effizienz und Konstanz
Die Gastgeberinnen aus Bad Homburg spielen eine physisch robuste Saison und überzeugen durch diszipliniertes Teamplay. Im Fokus der Jenaer Defensive wird vor allem Isabel Gregor (#4) stehen. Mit durchschnittlich 15,2 Punkten pro Spiel und einer Trefferquote von über 50 Prozent aus dem Feld ist sie die gefährlichste Offensivwaffe der Falcons. Unterstützt wird sie von Meghan Kenefick (#32, 13,1 PpS) und Elza Bierina (#2), die das variable Angriffsspiel der Hessinnen prägen. Bad Homburg erzielt im Schnitt 73,3 Punkte pro Partie – ein Wert, den die Jenaer Defense am Sonntag drücken muss, um erfolgreich zu sein.
Schlüssel zum Spiel: Rebounds kontrollieren, Ballverluste minimieren
Statistisch gesehen begegnen sich beide Teams fast auf Augenhöhe, doch die VIMODROM Baskets bringen eine klare Stärke mit in den Taunus: Die Lufthoheit. Mit durchschnittlich 43,1 Rebounds pro Spiel (davon 15,8 am offensiven Brett) gehören die Saalestädterinnen zu den besten Rebound-Teams der Liga. Der Matchplan für Sonntag ist daher klar definiert: Die physischen Vorteile unter den Körben nutzen und zweite Wurfchancen kreieren. Gleichzeitig gilt es, die eigene Fehlerquote zu senken. Im Hinspiel nutzten die Falcons die Ballverluste Jenas (Saisonschnitt: 21,4 Turnover) eiskalt für einfache Punkte aus.
Stimmen vor dem Spiel Im Lager der VIMODROM Baskets ist der Fokus auf die Startphase gerichtet. Im ersten Aufeinandertreffen geriet man durch ein 7:20 im ersten Viertel früh ins Hintertreffen – ein Szenario, das diesmal unbedingt vermieden werden soll.
Headcoach Sandra Rosanke gibt die Marschroute vor: „Wir müssen von Beginn an wach sein, den Ball besser schützen und den Druck in der Defense erhöhen. Wenn wir unser Tempo kontrollieren und über die Rebounds ins Spiel finden, können wir das Spiel offen gestalten und die Punkte mit nach Jena nehmen.“