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2. Bundesliga Süd

Revanche im Eiltempo: Jena bittet Würzburg zum Pokal-Tanz

verfasst von VIMODROM Baskets Jena

Es ist eine dieser Konstellationen, die der Spielplan nur selten schreibt, die aber den besonderen Reiz des Sports ausmachen: Nur 96 Stunden nach der Schlusssirene in Würzburg stehen sich beide Teams erneut gegenüber. Doch wenn am Mittwochabend in der Dreifelderhalle „Grüne Mitte“ in Saalfeld der Ball zum Tip-Off fliegt, zählen keine Ligapunkte. Im Pokal-Achtelfinale gilt das unbarmherzige Gesetz des K.o.-Systems: Siegen oder Fliegen. Für die VIMODROM Baskets Jena ist das die perfekte Gelegenheit, die knappe 58:65-Niederlage vom Samstag sofort aus den Kleidern zu schütteln.

Die Lehren aus dem Samstag

Die Mannschaft hat die kurze Pause genutzt, um Wunden zu lecken und den Kopf wieder aufzurichten. Die Analyse des Trainerstabs zeigte deutlich: Jena muss sich vor dem Bundesligisten aus Franken nicht verstecken. Über weite Strecken begegneten sich die Teams auf Augenhöhe. Dass es am Ende nicht reichte, lag an Nuancen – ein paar verlegte Freiwürfe zu viel, der eine oder andere Ballverlust in der Crunchtime und die physische Präsenz der Würzburgerinnen Mia Wiegand und Kathleen Anne Hill.

Doch genau hier liegt die Chance für den Pokalabend. Das Team weiß jetzt genau, wo die Räume eng werden und wie Würzburgs Defensive rotiert. Die Devise lautet: Die Fehlerquote minimieren und die eigene Stärke unter den Körben noch konsequenter ausspielen.

Schlüsselduell unter den Brettern

Ein Lichtblick, der Mut macht, war die Leistung von Cianna Gloster. Mit einem beeindruckenden Double-Double zeigte sie am Samstag, dass sie die Zone dominieren kann. Unterstützt von der variablen Scoring-Achse um Annika Schwarz, Annika Heck und Laila Walker, verfügt Jena über genug offensives Potenzial, um die Sharks vor Probleme zu stellen.

Entscheidend wird sein, wie gut es gelingt, den physischen Druck der Gäste zu absorbieren. Würzburg forcierte im Hinspiel viele Ballgewinne durch aggressive Verteidigung. Um ins Viertelfinale einzuziehen, müssen die Baskets den Ballvortrag ruhiger gestalten und die Würzburger Spielsysteme früher stören.

Heimvorteil in Saalfeld

Auch wenn die Dreifelderhalle in Saalfeld nicht die alltägliche Trainingsstätte des Teams ist, so ist sie doch ein Ort, an dem eine besondere Energie entstehen kann. Fernab des Liga-Alltags hoffen die Baskets auf ein lautstarkes Publikum, das in engen Phasen das Zünglein an der Waage sein kann. Die Mannschaft brennt darauf, die Energie der Zuschauer auf das Parkett zu übertragen.

Die Ausgangslage ist klar: Die Enttäuschung über die verpasste Chance am Wochenende ist in pure Motivation umgeschlagen. Pokalspiele haben ihre eigenen Gesetze, und Jena ist bereit, mit Leidenschaft, Rebound-Stärke und dem Willen zur Revanche das Ticket für die nächste Runde zu buchen.

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