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2. Bundesliga Süd

Pokalreise endet in Saalfeld: Stolz und Enttäuschung nach großem Kampf

verfasst von VIMODROM Baskets Jena

Foto: Peter Scholz

Es hat nicht sollen sein. Vor über 150 Zuschauern in der stimmungsvollen Dreifelderhalle „Grüne Mitte“ in Saalfeld endete am Mittwochabend die Pokalreise der VIMODROM Baskets Jena. Im Achtelfinale musste sich der Aufsteiger den QOOL Sharks Würzburg denkbar knapp mit 63:68 geschlagen geben. Trotz der Niederlage überwiegt nach dem ersten Schmerz der Stolz: Als Liga-Neuling bis unter die letzten 16 Teams im deutschen Pokal vorgestoßen zu sein, ist ein Erfolg, der für die Entwicklung der Mannschaft spricht.

Das Spiel entwickelte sich zu einem Duell der unterschiedlichen Spielstile. Während Jena unter den Körben physisch dominierte, fand Würzburg seine Antworten von jenseits der Dreierlinie. Der Knackpunkt der Partie trug den Namen Kathleen Anne Hill. Die Würzburgerin erwischte einen absoluten Sahnetag, erzielte 24 Punkte und traf unfassbare 6 ihrer 7 Dreierversuche. Insgesamt versenkten die Gäste 13 Distanzwürfe (39,4 %) – eine Quote, die Jena an diesem Abend wehtat.

Auf der Gegenseite hielt Annika Schwarz die Baskets im Spiel. Mit einer starken Vorstellung, 23 Punkten und selbst 5 getroffenen Dreiern, war sie der offensive Motor der Gastgeberinnen. Unterstützt wurde sie von einem dominanten Center-Duo: Marta Miscenko (12 Punkte, 10 Rebounds) und Cianna Gloster (9 Punkte, 16 Rebounds) sicherten Jena die absolute Lufthoheit. Das Rebound-Duell ging mit 41 zu 31 klar an Jena (davon allein 16 Offensiv-Rebounds).

Dass diese Überlegenheit unter dem Korb nicht zum Sieg reichte, lag vor allem an der Ballkontrolle. Während Würzburg extrem ballsicher agierte und sich nur 7 Turnover leistete, unterliefen Jena 19 Ballverluste. Diese „geschenkten“ Ballbesitze, kombiniert mit einer erneut ausbaufähigen Freiwurfquote, gaben am Ende den Ausschlag zugunsten der Gäste. Jena kämpfte bis zur letzten Sekunde, konnte den Rückstand aber nicht mehr final drehen.

Danke, Saalfeld!
Dass dieser Pokalabend trotz des Ergebnisses als Event in Erinnerung bleiben wird, liegt an der hervorragenden Unterstützung vor Ort. Die VIMODROM Baskets Jena bedanken sich ausdrücklich bei der Stadt Saalfeld, dem 1. SSV Saalfeld 92 e.V. sowie den Frauen des FFC Saalfeld. Ein riesiges Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, die im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Wir haben uns in der „Grünen Mitte“ sehr willkommen gefühlt.

Blick nach vorn: Ulm ruft
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht, der Fokus richtet sich sofort wieder auf den Ligaalltag. Bereits am kommenden Sonntag wartet die nächste Aufgabe – und erneut müssen die Baskets ausweichen. Zum Heimspiel gegen Ulm zieht der Tross weiter nach Apolda. Die Mannschaft wird alles daran setzen, die Rebound-Stärke aus dem Pokal mitzunehmen, die Fehler zu minimieren und sich dort die Punkte zu sichern.

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