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2. Dbbl S Spieltag 18. Sa.07.03.2026 Lou's Foodtruck Mtv Stuttgart Vs Bbu '01
2. Bundesliga Süd

Lou’s Foodtruck MTV Stuttgart dominiert Ulm deutlich

verfasst von stuttgart@dbbl.de

Der MTV Stuttgart hat im Württemberg-Derby gegen BBU ’01 Ulm ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem souveränen 83:37-Heimsieg (25:8; 21:14; 17:10; 20:5) kontrollierten die Stuttgarterinnen die Partie von Beginn an und ließen dem Gast aus Ulm über die gesamte Spielzeit kaum eine Chance.

Personal

Beim MTV Stuttgart fehlten weiterhin Lilith Maitra (Fuß) und Nikolina Antic (Familiäre Verpflichtung). Salma El-Haiwan versuchte zu spielen, musste aber ihren Einsatz abbrechen. Dafür stand erneut Katara Lischka aus dem WNBL Kader im Team. Wieder mitmischen konnte Louisa Groth, die nach sechs Wochen Verletzungspause erstmals wieder auf dem Feld stand.

Bei den Gästen fehlten Sitori van Buren und Akosua Ahmed.

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Wieder dabei: Louisa Groth

Spielablauf

Der MTV legte von Beginn an den Grundstein für den deutlichen Erfolg. Mit hoher defensiver Disziplin setzte das Team von Coach Cyril DaSilva die taktischen Vorgaben konsequent um. Schon in den ersten Minuten wurde deutlich, dass die Gastgeberinnen das Tempo bestimmen würden. Ein 25:8 im ersten Viertel spiegelte die frühe Dominanz wider.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Stuttgart tonangebend. Die aggressive Verteidigung zwang Ulm immer wieder zu Ballverlusten, während offensiv der Ball gut lief. Lediglich in den Schlussminuten des Viertels erlaubte sich der MTV eine kurze Unaufmerksamkeit und ließ drei offene Dreipunktewürfe zu. Zur Halbzeit stand dennoch eine komfortable 46:22-Führung.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Stuttgart verteidigte weiterhin mit hoher Intensität und spielte im Angriff strukturiert und mannschaftsdienlich. Besonders Selma Yesilova erwischte einen herausragenden Tag: Mit 31 Punkten in nur 22 Minuten und sieben von elf verwandelten Dreiern zeigte sie ihre Qualitäten als eine der besten Distanzschützinnen der Liga.

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Wirbelte überragend in der Offensive: Selma Yesilova

Defensiv ließ der MTV über die gesamte Partie kaum etwas zu. Ulm kam insgesamt nur auf 37 Punkte – ein klares Statement der Stuttgarter Verteidigung. Das Derby war damit früh entschieden, die höchste Führung betrug zwischenzeitlich 46 Punkte.

Selma Yesilova nach dem Spiel „Ich freue mich total über den Sieg heute. Nach den zwei Niederlagen war es für uns als Team einfach richtig wichtig zu zeigen, dass wir wieder da sind. Dass wir Ulm unter 40 Punkten gehalten haben, spricht für unsere Verteidigung und dafür, wie wir zusammen gespielt haben. Am meisten freut mich eigentlich, dass jede von uns scoren konnte und wir als Team diesen Schritt aus dem kleinen Loch gemacht haben. Die Confidence aus diesem Spiel wollen wir jetzt unbedingt in die nächsten Spiele mitnehmen.“

Auch die 17jährige Diana Ivancić setzte Akzente und präsentierte ihr offensives Repertoire mit zwölf Punkten in nur 15 Minuten – per Dreier, Post-Up und Zug zum Korb. Gleichzeitig unterstrich Katara Lischka erneut ihre gute Entwicklung. Zudem waren die Gastgeberinnen mit Joanna Scheu und einer wieder erstarkten Chanell Williams (6 Assists) auf der Point Guard Position dominierend.

Fazit

Der MTV Stuttgart zeigte im Württemberg-Derby eine sehr reife Leistung und dominierte die Partie in nahezu allen statistischen Kategorien. Dank intensiver Verteidigung, klarer Struktur im Angriff und einer überragenden Selma Yesilova ließ Stuttgart dem stark ersatzgeschwächten Ulmer Team keine Chance.

Coach Cyril DaSilva ordnete den Sieg dennoch nüchtern ein: Für den MTV sei jedes Spiel bis Saisonende ein „Finale“, auf das man sich mit maximalem Fokus vorbereiten werde. Mit dieser Haltung und einer solchen defensiven Stabilität sendet Stuttgart ein deutliches Signal im Saisonendspurt.

Aus Sicht des MTV Stuttgart beginnt nun eine entscheidende Phase der Saison. In den kommenden Heimspielen gegen die Tabellenkinder aus Leimen, Dillingen und Mainz gilt es vor allem, die Pflichtaufgaben zu erfüllen und die zuletzt gezeigte Form zu bestätigen. Die Auswärtspartien in Jena und Bamberg hingegen haben eher Bonuscharakter. Dort kann das Team befreiter aufspielen – jeder Punktgewinn wäre ein zusätzlicher Schritt im Saisonendspurt.

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