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2. Bundesliga Süd

KUSG Leimen erwischt gebrauchten Tag im Derby gegen Heidelberg

verfasst von leimen@dbbl.de

Das mit Spannung erwartete Derby zwischen den Damen der KuSG Leimen und den BasCats aus Heidelberg endete mit einer herben Enttäuschung für die Kurpfalz-Damen. Am Ende stand eine deutliche 40:63-Niederlage, die schon früh im Spiel ihren Lauf nahm.

Die Gastgeberinnen aus Heidelberg erwischten den deutlich besseren Start in die Partie. Mit hoher Intensität in der Verteidigung und schnellem Umschaltspiel setzten sie Leimen von Beginn an unter Druck und erspielten sich rasch eine 14:2-Führung. KuSG-Coach Herb versuchte mit einer frühen Auszeit, den Rhythmus seiner Mannschaft zu finden, doch die Leimenerinnen taten sich schwer, ins Spiel zu kommen.

Heidelbergs Spielmacherin Kelly Moten führte nach ihrer Verletzung souverän Regie, lenkte das Spiel ruhig und effizient und setzte ihre Mitspielerinnen immer wieder gekonnt in Szene. Auf der Gegenseite ließ Leimen zu viele Angriffe ohne nennenswerte Abschlüsse liegen und fand offensiv kaum Lösungen gegen die aggressive Verteidigung der Gastgeberinnen.

Bereits zur Halbzeitpause war das Spiel praktisch entschieden. Mit einem deutlichen 41:17-Vorsprung kontrollierte Heidelberg das Geschehen nach Belieben. „Wir haben heute wohl das schlechteste Spiel in der noch jungen Saison abgeliefert“, zeigte sich Trainer Herb in seiner Kurzanalyse selbstkritisch.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die KuSG leicht verbessert. Die Mannschaft agierte strukturierter, nutzte die eigenen Angriffe besser aus und konnte phasenweise den Heidelbergerinnen Paroli bieten. Dennoch fehlte über weite Strecken die Konstanz, um das Spiel noch einmal spannend zu machen.

Ein Lichtblick im Leimener Spiel war Nataliia Babii, die mit 23 Punkten und 7 Rebounds eine starke individuelle Leistung zeigte und phasenweise allein gegen die gut aufgelegte Heidelberger Defensive kämpfte.

Im Schlussabschnitt zeigten sich bei den Gastgeberinnen zahlreiche Wechsel, was dem Spielfluss etwas schadete. Leimen nutzte die Gelegenheit, um in der Defensive zuzulegen, ließ jedoch in der Offensive weiter die nötige Konsequenz vermissen. Nur vier Punkte erzielte Heidelberg im letzten Viertel – auch ein Zeichen der verbesserten Leimener Verteidigung.

Am Ende stand dennoch ein gebrauchter Tag für die KuSG Leimen. Die Mannschaft fand über weite Strecken keinen Rhythmus, ließ viele Chancen ungenutzt und musste sichden stark aufspielenden BasCats aus Heidelberg deutlich geschlagen geben.

Nun gilt es, das Spiel schnell abzuhaken und die Lehren daraus zu ziehen. Bereits am kommenden Sonntag steht das wichtige Heimspiel gegen Ulm an – eine gute Gelegenheit, Wiedergutmachung zu betreiben und wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Foto:@cheesy.photo

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