KuSG Damen unterliegen knapp im Rückspiel gegen Freiburg
Leimen startete mit viel Aufbruchsstimmung ins neue Jahr – und mit dem klaren Ziel, sich für die deutliche Hinspielniederlage gegen die Eisvögel 2 aus Freiburg zu revanchieren. Am Ende entwickelte sich ein packendes Duell, das die Kurpfälzerinnen trotz starker Vorstellung knapp mit 63:69 verloren.
Freiburg erwischte den besseren Start und legte einen 7:0-Lauf hin, ehe Schmidt und Dzubba von außen antworteten und den Rückstand verkürzten. Nach einer Leimener Auszeit fand das Team besser ins Spiel und glich zum Ende des ersten Viertels zum 16:16 aus. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie umkämpft. Die Gastgeberinnen erspielten sich zunächst eine 28:25-Führung, blieben dann aber vier Minuten ohne Punkt, was Freiburg zur 32:28-Halbzeitführung nutzte.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung intensiv. Beide Teams kämpften um jeden Ballbesitz, wobei Freiburg im Zweipunktebereich treffsicherer agierte. Leimen hielt mit einer beeindruckenden Dreierquote dagegen – insgesamt 12 erfolgreiche Distanzwürfe hielten die Partie offen. Besonders stark präsentierte sich Jannina Dzubba, die in 23 Minuten 19 Punkte bei einer hervorragenden Trefferquote von 86% erzielte. Ergänzt wurde die Offensivleistung von Shanine Matz (vier Dreier) und einer engagierten Defensivarbeit. Carolin Schmidt überzeugte mit 9 Punkten, 7 Rebounds und 6 Assists.
Trotz dieser guten Teamleistung verhinderten die schwächere Ausbeute in Korbnähe und nur 50 % Trefferquote von der Freiwurflinie einen möglichen Sieg. „Wenn wir in den entscheidenden Momenten ein paar einfache Layups treffen und unsere Freiwürfe besser nutzen, holen wir das Spiel“, analysierte Headcoach Michael Herb.
Auf Freiburger Seite punkteten gleich vier Spielerinnen zweistellig. Ihre physische Präsenz unter dem Korb und einige wichtige Rebounds in der Schlussphase gaben schließlich den Ausschlag. In einem offenen letzten Viertel wechselte die Führung mehrfach, ehe Freiburg in den letzten Minuten die Nerven behielt und von der Linie traf. Zwei späte Distanztreffer von Dzubba änderten am Endergebnis nichts mehr – die Gäste entführten zwei wichtige Punkte aus dem Sportpark.
„Wir haben die richtige Reaktion gezeigt, und darauf bin ich stolz“, so Coach Herb nach der Partie. „Auch wenn heute mehr möglich gewesen wäre, hat das Team gezeigt, was in ihm steckt. Am Ende zählen aber Siege – und die fehlen uns momentan noch.“