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2. Bundesliga Süd

Die Playdowns als bekanntes Territorium für Mainz

verfasst von mainz@dbbl.de

Das Ziel, den direkten Klassenerhalt zu sichern, konnte Mainz letzten Endes nicht erfüllen, auch wenn es zwischenzeitlich gut ausgesehen hat. Dennoch konnte sich das Team aus der Landeshauptstadt in der Hauptrunde im Vergleich zur vergangenen Saison verbessern und insgesamt zwei Siege mehr einfahren. Zudem musste man sich in einigen Spielen knapp geschlagen geben, wie Freiburg (-1) und Bad Homburg(-5). Taylor Golembiewsky steht am Ende der Saison allein an der Spitze der Scoringliste und knackt fast die 500 Punkte Marke (491). Sie setzt sich damit nochmal deutlich von Nesaya Williams (437 Punkte) und Marta Miscenko (393) ab. Ebenso hervorzuheben sind die Leistungen von Jordan Barron (292 Punkte, 25 Blocks) und Alina Dötsch (206 Rebounds, 57 Steals), die jeweils in 2 verschiedenen Top-10 Statistiken auftauchen. Diese drei Spielerinnen standen auch in jedem Spiel dieser Hauptrunde für den ASC Theresianum Mainz auf dem Platz!

Dennoch geht es für die Mainzerinnen erneut in die Playdowns. Dort haben sie in der vergangenen Saison schon einige Erfahrung gesammelt, als sie sich gegen die Rhein-Main Baskets durchgesetzt haben (75:61 / 47:49).

Die Gegnerinnen sind diesmal die Dillingen Diamonds, gegen die sich Mainz in der Hauptrunde schon zweimal durchsetzen konnte (70:59 / 75:59). Im Hinspiel war es Jordan Barron, die mit 20 Punkten das Heft in die Hand nahm. Im Rückspiel haben sich vor allem Taylor Golembiewsky (25 Punkte) und Alina Dötsch (16 Rebounds) in den Mittelpunkt gespielt.

Dennoch gibt es von Dillingen keine Geschenke zu erwarten, zumindest nicht an die Mainzerinnen, aber bestimmt ihrem eigenen Headcoach. Rouven Behnke verkündete seinen Abschied nach einem insgesamt nun 10-jährigen Engagement bei Dillingen. Coach Duracak bewertet das wie folgt:

„Wir wissen natürlich, dass es keine einfache Aufgabe wird. Dillingen hat erst diese Woche verkündet, dass der jahrelange Trainer Rouven Behnke nach der Saison die Mannschaft nicht mehr betreuen wird. Demnach kann ich mir gut vorstellen, dass es nochmal eine sehr emotionale Geschichte für das ganze Dillinger Team ist, die für ihren Coach nochmal alles rausholen wollen.“

Trotzdem werden die Mainzerinnen sich natürlich voll auf ihr Spiel konzentrieren:

„Wir freuen uns auf die zwei Spiele gegen Dillingen. Die Stimmung in den letzten Einheiten war trotz des Druckes, Playdowns spielen zu müssen sehr gut und ausgelassen. Wir denken, wir sind vorbereitet auf Dillingen und wollen im ersten Spiel schon hoffentlich einen Grundstein zum Klassenerhalt legen.

Tip-off ist um 18:30 Uhr in der Sporthalle West.

Foto: Stephan Hahne – Fotohahne.de

 

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