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2. Bundesliga Süd

Alles bereit für den Jahresend-Kracher gegen die BasCats Heidelberg

verfasst von VIMODROM Baskets Jena

Foto: Kai Oehler

Jena. Es ist angerichtet für das letzte Highlight des Basketballjahres 2025. Bevor sich die 2. DBBL Süd in die kurze Weihnachtspause verabschiedet, steht im Sportkomplex Lobeda West noch einmal ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Am kommenden Samstag (20.12., Tip-Off 16:00 Uhr) treffen die VIMODROM Baskets Jena auf die USC BasCats Heidelberg. Die Konstellation könnte kaum spannender sein: Als Tabellendritter empfängt Jena den direkten Verfolger vom Neckar.

Für beide Teams steht viel auf dem Spiel. Ein Sieg bedeutet nicht nur den Anschluss an die absolute Spitze, sondern auch das psychologisch wichtige Momentum für die Rückrunde. Die Gäste aus Heidelberg reisen mit breiter Brust und einer starken 7:3-Bilanz nach Thüringen. In den letzten Wochen haben sich die BasCats als eines der konstantesten Teams der Liga etabliert. Doch Jena hält dagegen: Lobeda West hat sich in dieser Saison erneut als schwer einnehmbare Festung erwiesen – ein Status, den das Team von Sandra Rosanke unbedingt ins Jahr 2026 retten will.

Das Spiel der Heidelbergerinnen ist geprägt von Struktur und harter physischer Arbeit. Im Zentrum des Geschehens steht dabei eine Frau: Kelly Moten. Die 32-jährige US-Amerikanerin spielt eine MVP-würdige Saison. Mit durchschnittlich 14,8 Punkten, 8,7 Rebounds und 5,5 Assists ist sie nicht nur Topscorerin, sondern das Herz und Hirn der BasCats-Offensive. Ihr Zug zum Korb ist gefürchtet, ihre Übersicht exzellent. Für die Jenaer Defensive wird es die Herkulesaufgabe des Nachmittags sein, Motens Kreise einzuengen.

Doch Heidelberg ist keine „One-Woman-Show“. Mit Julia Wroblewski wartet an der Dreierlinie eine brandgefährliche Schützin (41% Trefferquote), während Charisse Fairley (6,3 Rebounds) unter den Brettern aufräumt. Ergänzt wird diese Achse durch die Athletik von Neuzugang Jayla Shanell Oden.

Wie knackt man dieses Bollwerk? Für die VIMODROM Baskets wird der Schlüssel im Umschaltspiel liegen. Jenas Ziel muss es sein, die strukturierte Heidelberger Offensive früh zu stören, um gar nicht erst in den statischen Halbfeld-Basketball der Gäste zu geraten.

Dabei setzt Jena auf die Tiefe des eigenen Kaders. In einem physisch fordernden Spiel kurz vor der Pause könnte die längere Bank den Ausschlag geben. Das Credo: Das Tempo hochhalten, Druck auf den Ball ausüben, aber vorne geduldig die Lücken in der Heidelberger Deckung suchen.

Neben Taktik und Physis setzen die Gastgeberinnen vor allem auf den emotionalen Faktor. Es ist der letzte Auftritt vor den eigenen Fans in diesem Jahr. Die Unterstützung von den Rängen war in dieser Saison oft das Zünglein an der Waage. In einem Spiel auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten entscheiden, soll der „Hexenkessel Lobeda“ den Unterschied machen.

Fazit: Wer intensiven Basketball, taktische Finesse und Spannung bis zur Schlusssirene sucht, sollte sich diesen Samstagstermin rot im Kalender markieren.


Kurz & Kompakt: Die Fakten zum Spiel

  • Paarung: VIMODROM Baskets Jena (3.) vs. USC BasCats Heidelberg (4.)

  • Wettbewerb: 2. DBBL Süd | Hauptrunde

  • Datum: Samstag, 20. Dezember 2025

  • Tip-Off: 16:00 Uhr

  • Ort: Sportkomplex Lobeda West, Jena

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